Sternplatz 1 wird zum Gesundheitszentrum

Foto: Rothmann

Lüdenscheid.. Ein medizinisches Zentrum auf einer Gesamtfläche von 3500 bis 4000 Quadratmetern soll das Gebäude Sternplatz 1 zur ersten Adresse im Gesundheitswesen machen.

Zehn bis zwölf Arztpraxen verschiedenster Disziplinen, Therapeuten, Akustiker, Sanitätsfachhandel und Apotheke – darauf läuft die Planung des Projektentwicklers Roland Rothmann hinaus. Um das Konzept umzusetzen, hat Rothmann eine Expertin hinzugezogen: Regina Brandt, Projektentwicklerin aus Minden für Gesundheitsimmobilien und Geschäftsführerin der Firma medKonzept.

Insbesondere in größeren Städten seien Projekte dieser Art an der Tagesordnung. Für Mediziner gewährleisten sie die Selbstständigkeit und zugleich Chancen zur Kooperation. Für Patienten böten sie den Vorteil kurzer Wege, erläuterte Brandt das Vorhaben. Vorteil des Sternplatzes 1 sei unter anderem die innerstädtische Lage mit Anbindung an den zentralen Busbahnhof Sauerfeld, mit eigener Tiefgarage und benachbarten Parkhäusern.

Über die sich bietenden Möglichkeiten, über Grundrisse und mögliche Größen wollen Rothmann und Brandt in Kürze in zwei Veranstaltungen für potenzielle Interessenten informieren -- jeweils Mittwoch, 19. und 26. Mai, im sechsten Obergeschoss des Allen-Hauses, Altenaer Straße 1, ab 16 Uhr.

Info-Veranstaltung
für Interessenten

Nach der Fertigstellung im April oder Mai kommenden Jahres soll das gesamte Gebäude barrierefrei erschlossen sein -- das heißt, nicht nur zugänglich für Rollstuhlfahrer, sondern ebenso ausgestattet mit einem integrativen Lenk- und Leitsystem, um auch sinnesbehinderten Menschen Orientierung zu geben.

In dem Gesamtmix aus Gesundheitszentrum, Ge-schäftshaus mit Einzelhandel auf gehobenem Niveau, dazu dem betreuten Wohnen mit 43 Wohneinheiten und Tagesstätte sieht Rothmann auch einen wichtigen Beitrag zur Urbanisierung der Innenstadt. Allein durch die Arztpraxen und weitere „Leistungserbringer“ des Gesundheitswesens rechnet er mit einer Fluktuation von rund 200 Menschen zusätzlich, die in die Innenstadt kommen, dort einkaufen oder Wartezeiten in Caféteria oder Restaurants überbrücken.

Angesiedelt sei das medizinische Zentrum im 2. und 3. Obergeschoss des Gebäudes, das inzwischen vom Baukörper her in etwa zu erkennen ist. Nur die 5. Etage als Staffelgeschoss ist bislang noch nicht in Angriff genommen worden.

 
 

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