Spiel um Euro-Millionen

Ina Hornemann
Bernd Schlippe verzeichnet großes Interesse am Euro-Jackpot: Die Möglichkeit, im zweistelligen Millionenbereich zu gewinnen, lockt auch Kunden, die bisher kein Lotto gespielt haben.
Bernd Schlippe verzeichnet großes Interesse am Euro-Jackpot: Die Möglichkeit, im zweistelligen Millionenbereich zu gewinnen, lockt auch Kunden, die bisher kein Lotto gespielt haben.
Foto: Ina Hornemann
Millionenfieber in der Lotto-Annahmestelle Schlippe: Seit Samstag werden die Scheine für den neuen Euro-Jackpot angenommen. Wöchentlich sind mindestens zehn Millionen im Topf. Das lockt weniger die Tipper des klassischen Lottos „6 aus 49“, sondern mehr ein Publikum, das bisher kaum Scheine ausgefüllt hat.

Altena. Wenn am kommenden Freitag in Finnland erstmals „5 aus 50“ plus zwei Eurozahlen gezogen werden, fiebern Tipper aus sieben Nationen mit. Neben Deutschland sind auch Dänemark, Finnland, Italien, Niederlande, Slowenien und Estland in den Euro-Jackpot-Vertrag eingestiegen.

Westlotto wirbt trotz vieler Mitspieler mehr mit höheren Gewinnchancen: „Das liegt am veränderten Spielsystem“, erklärt Bernd Schlippe: „Im klassischen Lotto spielen Zusatz- und Superzahl die entscheidende Rolle, ob man einen sehr hohen Betrag gewinnt. Beim Euro-Lotto reicht auch eine der zwei angekreuzten Euro-Zahlen schon aus, um ordentlich abzusahnen. In den zwölf Gewinnklassen sind auch drei enthalten, die keine Übereinstimmung bei den Eurozahlen benötigen.“

Bis zu 500 Eurowerden bar ausgezahlt

Andrea und Bernd Schlippe haben bereits vor Samstag viele fertig ausgefüllte Scheine auf den Tresen gelegt bekommen. „Die konnten wir aber noch gar nicht registrieren.“ Die Software für den Euro-Jackpot wurde erst in der Nacht zu Samstag von der Münsteraner Zentrale auf die Rechner der bundesweiten Annahmestellen aufgespielt.

Euro-Jackpot-Tipper können bereits samstags ihre Gewinne einlösen. „Auch ein weiterer Anreiz“, erklärt Bernd Schlippe.

Bis zu 500 Euro können in bar in der Annahmestelle ausgezahlt werden. Summen, die darüber hinaus gehen, sind Zentralgewinne, die von Münster aus weiterbearbeitet werden. Die Zentrale schickt zwar seit Jahren schon nicht mehr den Glücksboten mit dem Geldkoffer, bietet aber weiterhin eine Beratung durch Diplom-Kaufleute an, wenn das Lotto-Glück im vollen Umfang über einen Tipper hereinbricht. Die neue Euro-Jackpot-Lotterie bietet Chancen auf bis zu 90 Millionen, wenn der Jackpot entsprechend lange nicht geknackt wurde. Der Gewinnbetrag wird bei Erreichen der Grenze ausgespielt.

Preislich liegt ein voll ausgefüllter Schein ähnlich wie sein Pendant im klassischen Lotto. Zusatzverlosungen wie Glücksspirale und Spiel 77 gibt es hierbei allerdings nicht.

„Angesprochen fühlen sich von der Lotterie besonders junge Neueinsteiger. Der klassische Lottospieler bleibt lieber bei seinen Zahlen“, hat Bernd Schlippe in den vergangenen Tagen festgestellt.

Auch für den Euro-Jackpot gilt der Gefahrenhinweis auf potentielle Glücksspielsucht. „Hier auf dem Lande kennt man sich, da sehe ich keine Probleme“, so Schlippe.

Millionenfieber in der Lotto-Annahmestelle Schlippe: Seit Samstag werden die Scheine für den neuen Euro-Jackpot angenommen. Wöchentlich sind mindestens zehn Millionen im Topf. Das lockt weniger die Tipper des klassischen Lottos „6 aus 49“, sondern mehr ein Publikum, das bisher kaum Scheine ausgefüllt hat.

Wenn am kommenden Freitag in Finnland erstmals „5 aus 50“ plus zwei Eurozahlen gezogen werden, fiebern Tipper aus sieben Nationen mit. Neben Deutschland sind auch Dänemark, Finnland, Italien, Niederlande, Slowenien und Estland in den Euro-Jackpot-Vertrag eingestiegen. Westlotto wirbt trotz zahlreicher Mitspieler mehr mit höheren Gewinnchancen: „Das liegt am veränderten Spielsystem“, erklärt Bernd Schlippe: „Im klassischen Lotto spielen Zusatz- und Superzahl die entscheidende Rolle, ob man einen sehr hohen Betrag gewinnt. Beim Euro-Lotto reicht auch eine der zwei angekreuzten Euro-Zahlen schon aus, um ordentlich abzusahnen. In den zwölf Gewinnklassen sind auch drei enthalten, die keine Übereinstimmung bei den Eurozahlen benötigen.“

Andrea und Bernd Schlippe haben bereits vor Samstag viele fertig ausgefüllte Scheine auf den Tresen gelegt bekommen. „Die konnten wir aber noch gar nicht registrieren.“ Die Software für den Euro-Jackpot wurde erst in der Nacht zu Samstag von der Münsteraner Zentrale auf die Rechner der bundesweiten Annahmestellen aufgespielt.

Euro-Jackpot-Tipper können bereits samstags ihre Gewinne einlösen. „Auch ein weiterer Anreiz“, erklärt Bernd Schlippe. Bis zu 500 Euro können in bar in der Annahmestelle ausgezahlt werden. Summen, die darüber hinaus gehen, sind Zentralgewinne, die von Münster aus weiterbearbeitet werden. Die Zentrale schickt zwar seit Jahren schon nicht mehr den Glücksboten mit dem Geldkoffer, bietet aber weiterhin eine Beratung durch Diplom-Kaufleute an, wenn das Lotto-Glück im vollen Umfang über einen Tipper hereinbricht. Die neue Euro-Jackpot-Lotterie bietet Chancen auf bis zu 90 Millionen, wenn der Jackpot entsprechend lange nicht geknackt wurde. Der Gewinnbetrag wird bei Erreichen der Grenze ausgespielt.

Preislich liegt ein voll ausgefüllter Schein ähnlich wie sein Pendant im klassischen Lotto. Zusatzverlosungen wie Glücksspirale und Spiel 77 gibt es hierbei allerdings nicht.

„Angesprochen fühlen sich von der Lotterie besonders junge Neueinsteiger. Der klassische Lottospieler bleibt lieber bei seinen Zahlen“, hat Bernd Schlippe in den vergangenen Tagen festgestellt.

Auch für den Euro-Jackpot gilt der Gefahrenhinweis auf potentielle Glücksspielsucht. „Hier auf dem Lande kennt man sich, da sehe ich

Millionenfieber in der Lotto-Annahmestelle: Seit Samstag werden die Scheine für den neuen Euro-Jackpot angenommen. Wöchentlich sind mindestens zehn Millionen im Topf. Das soll zusätzliche Tipper anlocken.

Wenn am kommenden Freitag in Finnland erstmals „5 aus 50“ plus zwei Eurozahlen gezogen werden, fiebern Tipper aus sieben Nationen mit. Neben Deutschland sind auch Dänemark, Finnland, Italien, Niederlande, Slowenien und Estland in den Euro-Jackpot-Vertrag eingestiegen. Westlotto wirbt trotz gestiegener Mitspieler-Zahl mit höheren Gewinnchancen: „Das liegt am veränderten Spielsystem“, erklärt Bernd Schlippe: „Im klassischen Lotto spielen Zusatz- und Superzahl die entscheidende Rolle, ob man einen sehr hohen Betrag gewinnt. Beim Euro sind in den zwölf Gewinnklassen auch drei enthalten, die keine Übereinstimmung bei den Eurozahlen benötigen.“

Andrea und Bernd Schlippe haben bereits vor Samstag viele ausgefüllte Scheine auf den Tresen gelegt bekommen. „Die konnten wir aber noch gar nicht registrieren.“ Die Software für den Euro-Jackpot wurde erst in der Nacht zu Samstag von der Münsteraner Zentrale auf die Rechner der Annahmestellen gespielt.

Gefahrenhinweis auf Glücksspielsucht

Euro-Jackpot-Tipper können bereits samstags ihre Gewinne einlösen. „Ein weiterer Anreiz“, erklärt Bernd Schlippe. Bis zu 500 Euro können in bar in der Annahmestelle ausgezahlt werden. Die Zentrale schickt zwar seit Jahren nicht mehr den Glücksboten mit dem Geldkoffer, bietet aber weiterhin eine Beratung an, wenn das Lotto-Glück im vollen Umfang über einen Tipper hereinbricht. Die neue Euro-Jackpot-Lotterie bietet Chancen auf bis zu 90 Millionen, wenn der Jackpot entsprechend lange nicht geknackt wurde.

Preislich liegt ein voll ausgefüllter Schein ähnlich wie sein Pendant im klassischen Lotto. Zusatzverlosungen wie Glücksspirale und Spiel 77 gibt es hierbei allerdings nicht.

„Angesprochen fühlen sich besonders Neueinsteiger. Der klassische Lottospieler bleibt lieber bei seinen Zahlen“, hat Bernd Schlippe in den vergangenen Tagen festgestellt. Auch für den Euro-Jackpot gilt der Gefahrenhinweis auf Glücksspielsucht. „Hier auf dem Lande kennt man die Kunden. Sollte da jemand zu übereifrig mittippen, suchen wir das Gespräch und verweisen auf die Beratungsmöglichkeiten.

Aber einen Lotto-Süchtigen kenne ich persönlich nicht...“