Skulpturen für Lennepromenade

Annette Kögel mit ihrem Steinbock "Lenni"
Annette Kögel mit ihrem Steinbock "Lenni"
Foto: Schwetz-Schäfer, Barbara

Werdohl. . „Wir sind einigen Kommunen ein ganzes Stück weit voraus“, sagte Bürgermeister Siegfried Griebsch. „Mosaiksteinchen für Mosaiksteinchen tut sich in der Werdohler Innenstadt was. Jetzt hat die Lennepromenade eindeutig noch an Wert dazu gewonnen“, zeigte sich Griebsch im Hinblick auf den Stadtumbau West und mit Blick auf den prächtig hergerichteten Skulpturenweg zu Recht stolz auf das, was in den vergangenen Monaten in einer privat initiierten Gemeinschaftsaktion von Kleinem Kulturforum, Stadt, Politik, Künstlern und Sponsoren geschaffen wurde.

Vor zahlreichen Gästen wurde die kleine Werdohler Open-Air-Kunstmeile mit Skulpturen der Werdohler Künstler Annette Kögel, Hiltrud Steuble-Deigmöller, Kurt Kornmann und Ingo Duisberg am Samstag offiziell ihrer Bestimmung übergeben. „Ich war spontan begeistert und habe auch innerhalb der Verwaltung wie bei der Politik nur einmütiges Kopfnicken geerntet“, schilderte das Werdohler Stadtoberhaupt die Reaktionen, als der Vorsitzende des Kleinen Kulturforums, Dr. Hans-Joachim Hultsch, erstmals mit seiner Idee eines Skulpturenweges im Rathaus vorstellig geworden war.

„Die Idee habe ich aus einem Urlaub mitgebracht“, zeigte der sich zum einen bescheiden, um zum anderen vehement auszudrücken, dass die Aktion keine Selbstdarstellung des Kleinen Kulturforum-Vorstandes, sondern vielmehr zur Freude der Werdohler Bevölkerung veranlasst worden sei. Nichtsdestotrotz zeigte sich Hultsch glücklich darüber, mit dem Skulpturenweg ein weiteres kulturelles Highlight vorstellen zu können, an dem viele Werdohler mitgewirkt haben.

Dank sprach er der Stadtverwaltung für „eine wirklich komplikationslose Hilfestellung“, der Politik für ihre Unterstützung und dem städtischen Bauhof für die regelmäßige Pflege des Areals entlang der Lenne aus.

Sein besonderer Dank indes galt den Sponsoren, allen voran Arnold und Uschi Menshen, GF, Vossloh und Sparkasse, ohne deren finanzielles Zutun das Projekt wohl zum Scheitern verurteilt gewesen wäre. Für die Zukunft wünschte sich Hultsch weitere finanzielle Unterstützung zur Installierung von Lichtpunkten und einer damit einhergehenden weiteren Aufwertung der Lennepromenade.

 
 

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