Schwieriger Brandeinsatz am Hochsilo

Auf dem Bauernhof Wolf in Oberbrügge hatte sich der Motor des Hochsilos überhitzt. Dadurch begann die umliegende Silage zu qualmen.
Auf dem Bauernhof Wolf in Oberbrügge hatte sich der Motor des Hochsilos überhitzt. Dadurch begann die umliegende Silage zu qualmen.
Foto: Jan Lassen

Oberbrügge.. Mit großem Aufgebot rückten die Rettungskräfte am Donnerstagabend auf dem Hof von Bauer Wolf an der Heerstraße an. Gemeldet war zunächst die Einsatzlage „Bauernhofbrand“. Zum Glück entpuppte sich der Vorfall „nur“ als Brand eines Elektromotors an einem Hochsilo.

Gegen 20.25 Uhr wurde die Feuerwehr gerufen, weil der überhitzte Motor in Brand geraten war und die umliegende Silage entfacht hatte. „Der Einsatz war schwierig weil wir nicht wussten, wie wir da dran kommen können“, berichtete Einsatzleiter Andreas Bromme gestern auf Nachfrage der WR. Zunächst hatten die Wehrleute mit dem Futtergebläse den Rauch abgezogen, um den Brandherd näher eingrenzen zu können. Als dies gelungen war war klar, dass das Silo geöffnet werden musste. Denn erschwerend kam hinzu, dass das etwa 20 Meter hohe Silo nur zur Hälfte gefüllt war. So konnten die Retter auch von oben nicht eingreifen.

Feuer gegen
Mitternacht gelöscht

„Die eigentliche Einstiegsöffnung war zu klein für die Atemschutzträger“, so der Löschzugführer aus Oberbrügge weiter. Deshalb musste eine Klappe an der Seite des Silos geöffnet werden. Doch beim Löschen des Feuers ergab sich ein weiteres Problem: Um nicht die kompletten Futtervorräte zu zerstören, sollte möglichst wenig Wasser eingesetzt werden. „Ein Teil des Futters ist nass und unbrauchbar“, musste Bromme am Ende des Einsatzes aber feststellen.

Unterstützung erhielten die Halveraner Wehrleute durch die Drehleiter der Feuerwehr Lüdenscheid. Mit ihrer Hilfe konnte das Silo auch von oben kontrolliert werden. Gegen Mitternacht hatte die Feuerwehr den Brand schließlich komplett gelöscht und konnte wieder abrücken. Da hatten die letzten Schaulustigen das Feld bereits geräumt.

 
 

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