Schulkonzert mit Swing und Soul

Diethelm Textoris
Foto: Diethelm Textoris

Lünen-Süd.  „Eins, zwei, drei, let’s go“. Mit diesen Worten gab ein Schüler der fünften Klasse der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule am Donnerstagabend das Startzeichen zum diesjährigen Schulkonzert.

Wie schon in den vergangenen Jahren war die Mensa wieder mit 250 Zuschauern bis an die Kapazitätsgrenze gefüllt, und auch das Folgekonzert am Freitag war ausverkauft. „Wir könnten locker den Hansesaal füllen“, meinte der stellvertretende Schulleiter Michael Gersmeier, „nur dafür ist der organisatorische Aufwand zu groß“.

Mit dem berühmten „Hänschen klein“ und zwei weiteren kurzen Stücken eröffneten die Schüler der Klasse 5 e das Programm und zeigten damit, was man in nur zwei Monaten Probezeit lernen kann. Der Schulchor präsentierte „Alt wie ein Baum“ von den Puhdys und den aktuellen Eurovisionsieger „Satellite“.

Besonders für das letzte Stück erhielten die Akteure viel Beifall, weil sie neben dem Gesang auch eine komplette Tanzchoreographie boten. Dass Rock auch auf Blasinstrumenten rockig klingt, bewiesen die Schüler der 6 e. Ein besonderer Gag war bei ihnen das Stück „Garage“, denn mit drei Lehrern als „musikalische“ Verstärkung boten sie Original Werkstattgeräusche mit Bohrmaschine, Rasseln und Hammerschlägen.

Zusammen mit den Siebtklässlern wurden anschließend die Sphären des Weltraums mit dem Lied „Starwars“ aufgesucht. Der Marsch „Schoolspirit“, dargeboten von der Klasse 7e, animierte die Zuschauer dann zum rhythmischen Mitklatschen.

Der gute Geist der Schulmusik kam auch bei den übrigen Darbietungen zum Ausdruck, sei es beim Ausflug in die Musical- und Discowelt mit der 8f und 9f oder bei „Hey Baby“ von der 8f. Für die Akteure der 10e war die „Music of the night“ der letzte gemeinsame Auftritt, denn ein Teil von ihnen verlässt mit den entsprechenden Abschlüssen im kommenden Jahr die Schule.

Den Schlusspunkt setzte die „Freetimeband“, eine klassenübergreifende Lehrer- und Schülerband mit den „James Bond“- und „Peter Gunn“-Themen. „Das sind die Musikverrückten“, urteilte Fachlehrerin Heike Hüls, „die proben sogar abends und an den Wochenenden.“

Insgesamt konnten sie und ihr Kollegen Ben Scholz und Martin Ridlowski als Musikpädagogen und Leiter dieses sechsten Schulkonzertes mit den dargebotenen Leistungen der jungen Musiker mehr als zufrieden sein. Das Publikum an beiden Abenden war es allemal.