Schule zu Großelterns Zeiten

Foto: WNM

ZeusKids-Reporter Leoni Speichert, Marie Schiwy, Laura Urban, 9 Jahre, aus Gelsenkirchen hat zum Thema "Schule zu Großelterns Zeiten" einen ZeusKids-Artikel verfasst.

Im Rahmen des Schulprojektes „Schule und Kindheit früher“ besuchten die Großeltern von Max und Marie Schiwy am 14.09.07 die Klasse 4A der Barbaraschule in Gelsenkirchen-Resse.

Die Klasse hatte sich mit Fragen auf den Besuch von Oma und Opa Schiwy gut vorbereitet. Nach der großen Pause ging es los: Opa Schiwy wurde mitten im Krieg 1943/44 eingeschult. Er kam in Alvadissen sofort in die 2.Klasse einer kleinen Landschule. Oma Schiwy wurde 1946 direkt nach dem Krieg eingeschult. Beide hatten keine Schultüte. „Es gab nichts, womit man unsere Tüten hätte füllen können“, sagten die Großeltern.

Schulunterricht gab es am Vormittag und am Nachmittag. „Wer frech war, musste nachsitzen oder wurde sogar mit dem Rohrstock verprügelt“, erzählten Oma und Opa Schiwy. Opa Schiwy erzählte: „Ich musste Volkslieder auswendig lernen, das mochte ich nicht. Rechnen bei Fräulein Held war mein Lieblingsfach.“ Frau Schiwy mochte lieber Deutsch bei Fräulein Amann. Oma Schiwy erzählt begeistert von Ausflügen zur Attahöhle im Sauerland oder zum Schloss Lembeck. Oma Schiwy hatte Adelheid als beste Freundin in der Schule. „Und wir treffen uns heute noch“, berichtet Oma Schiwy.Opa Schiwy´s Freund hieß „Kallemann“. Die Großeltern spielten früher am liebsten draußen Ball, sprangen Seilchen, turnten oder gingen in den Wald. Die Großeltern mussten aber auch im Haushalt und im Garten helfen.

Dann war die spannende Schulstunde auch schon zu Ende. Oma und Opa Schiwy hatten für alle Kinder noch ein Überraschungspäckchen. </text>

 
 

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