Schatzsuche auf Baumkronen

Der Plettenberger Dennis Pellenz ist seit November letzten Jahres dem Geocaching-Fieber verfallen und hat seitdem in nur 159 Tagen bereits 148 Schätze ergattert.
Der Plettenberger Dennis Pellenz ist seit November letzten Jahres dem Geocaching-Fieber verfallen und hat seitdem in nur 159 Tagen bereits 148 Schätze ergattert.
Foto: Constantin Pantel

Plettenberg. Fast kein Tag ohne Schatz. Kein Baum ist ihm zu hoch und kein Felsvorsprung zu steil. Der Plettenberger Dennis Pellenz ist seit November vergangenen Jahres dem Geocaching-Fieber verfallen und hat seitdem bei dieser Art moderner Ostereiersuche in nur 159 Tagen bereits 148 Schätze ergattert.

Der 27-jährige scheut auch lange Wege nicht, um seinem Hobby begeistert nachzugehen. So sind die wasserdichten, mit Logbuch und Spielzeug gefüllten Dosen und Kästchen, die sogenannten Caches, selbst in Köln oder dem über 220 Kilometer entfernten Hameln vor dem Motorradliebhaber nicht sicher.

Ganz im Stil von
Indiana Jones

Vor allem der „Umgang mit Technik und der Spaß an Bewegung“ reizen Pellenz an seinem Hobby. „Außerdem entdeckt man Dinge, an denen man sonst blind vorbeiläuft“, bemerkt der angehende Elektriker-Meister und denkt dabei etwa an den Rammberg-Tunnel in Hüinghausen oder das Eisenbahn-Viadukt in Herscheid.

„Der ganze Spaß beginnt auf der Internet-Seite geocaching.de“, erklärt Pellenz. Dort seien Koordinaten der Caches angegeben, die man auf ein GPS-Gerät überspielen könne. Das Auto auf dem nächstgelegenen Parkplatz abgestellt und schon ist die elektronische Schnitzeljagd über Stock und Stein in vollem Gange.

Unter Baumwurzeln, Laub und Steinen, in Felsen oder in Baumkronen und sogar unter Wasser befinden sich die Kästchen in verschiedenen Größen. Jeder erfolgreiche Schatzsucher kann sich im enthaltenen Logbuch verewigen und dabei ein Spielzeug, meist im Überraschungsei-Format, durch ein anderes ersetzen.

„Teilweise sind auch Hinweise auf andere Caches enthalten“, weiß Pellenz, der sich am liebsten – ganz im Stil von Indiana Jones – den schwierigsten Prüfungen stellt: „Auf Bäume oder Felsen zu klettern, macht einfach Riesenspaß und außer ein paar Schrammen ist noch nichts passiert“, erklärt Dennis Pellenz augenzwinkernd und plant bereits seine nächsten Schatzsuchen im Harz und dem Schwarzwald.

 
 

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