Routinier Wilfried Lieck gewinnt beide Titel im chinesischen Hohhot

Wilfried Lieck jubelt.
Wilfried Lieck jubelt.
Foto: Sportpresse Reker, Dietmar Reker Dietmar Reker

Hohhot/Altena.. Die weite Reise in die innere Mongolei hat sich für Wilfried Lieck gelohnt. Der Routinier vom TTC Altena holte bei der Tischtennis-Weltmeisterschaft der Senioren im chinesischen Hohhot – eine Millionenstadt etwa 700 Kilometer nordwestlich von Peking gelegen – gleich zwei Titel.

„Es hat geklappt, ich habe im Einzel und Doppel beide WM-Titel mit nach Altena gebracht. Es ist übrigens das erste Mal, dass ich beide Titel auf einmal gewonnen habe“, meldete sich ein überglücklicher Wilfried Lieck am Samstag Mittag per E-Mail aus seinem Hotel in Hohhot.

Seine Erfolge bei der Weltmeisterschaft schildert Lieck so: „Im Halbfinale habe ich gegen den Engländer Hill 12:10, 11:7, 11:2 gewonnen und im Finale gegen einen Chinesen, einen ehemaligen Mannschaftsweltmeister, ebenso unerwartet 3:0 (11:6,11:5,11:6). Im Doppel mussten wir mehr kämpfen: im Halbfinale 3:2 gegen eine chinesische Paarung, im Endspiel 3:1 gegen die Chinesen Feng/Huang (10:12, 11:9, 11:6, 11:8 ). Auf dem Siegerpodest standen im Doppel sieben Chinesen und meine Wenigkeit als Deutscher.“

Bei der letzten Senioren-WM 2006 in Bremen brachte Lieck eine Bronzemedaille im Doppelwettbewerb mit nach Hause. In Hohhot musste sich der 64-jährige Lüdenscheider kurzfristig mit dem Chinesen Liang Ge Liang einen neuen Spielpartner suchen.

Nach dem WM-Triumph unternimmt Winfried Lieck noch eine Busreise, um Land und Leute kennenzulernen.

 
 

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