Rockerclub „Mongols MC Bremen“ verboten

Polizisten in Bremen während einer Razzia im Vereinsheim "Bulldog" des Rocker-Clubs "Mongols MC Bremen“. Foto: dapd
Polizisten in Bremen während einer Razzia im Vereinsheim "Bulldog" des Rocker-Clubs "Mongols MC Bremen“. Foto: dapd
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Bremen.. Sie wollen ein Motorradclub sein, aber niemand der Mitglieder hat einen Motorradführerschein. Laut Bremer Innenbehörde sei der „Mongols MC Bremen“ nur auf Straftaten aus. Darum wurde der Club jetzt verboten.

Der Rockerclub „Mongols MC Bremen“ ist verboten worden. Der Zweck des Vereins bestehe einzig und allein darin, Straftaten zu begehen, begründete Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) die Entscheidung am späten Freitagabend. Der angebliche Zweck des vermeintlichen Motorradclubs sei offensichtlich nicht der wahre Grund, da überhaupt nur ein einziges der insgesamt acht Mitglieder einen Motorradführerschein habe und manche noch nicht einmal eine Fahrerlaubnis hätten. Ziel sei vielmehr ausschließlich die Konfrontation mit den verfeindeten Rockergruppen „Hells Angels“ und „Red Devils“, hieß es zur Begründung.

Dem Verbot vorausgegangen waren Anfang und Mitte Mai Überfälle von Mitgliedern der „Mongols“ auf Angehörige der „Hells Angels“ und „Red Devils“. Nach Einschätzung des Bremer Innensenats sind führende Mitglieder der „Mongols“ „hochgradig kriminell und gewaltbereit“ und teilweise bereits einschlägig vorbestraft. (afp)

 
 

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