Rahmeder Frauen-Mord bis heute ungeklärt

Zehn Jahre nach dem Mord an einer 79-jährigen Frau im Muckebeutel in Altena steht der Täter mit verdecktem Gesicht vor dem Hagener Landgericht. Rechts sein Verteidiger Andreas Trode. Foto: Sascha Schürmann/dapd
Zehn Jahre nach dem Mord an einer 79-jährigen Frau im Muckebeutel in Altena steht der Täter mit verdecktem Gesicht vor dem Hagener Landgericht. Rechts sein Verteidiger Andreas Trode. Foto: Sascha Schürmann/dapd
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Altena.. Viele Jahre hat es in Altena kein Kapitalverbrechen mehr gegeben. Am 13. Juli 2002 treibt in der Lenne eine Leiche: Die 35-jährige Frau starb an Messerstichen. Einen Tag später nimmt die Polizei ihren 34-jährigen, ebenfalls obdachlosen Lebensgefährten fest.

Im März 1999 wird im Muckebeutel, mitten in der Altenaer Innenstadt, eine 79-jährige Frau getötet. Der Täter wird dank moderner Methoden über zehn Jahre später dingfest gemacht. Er gesteht. Das Landgericht verurteilt ihn im November vergangenen Jahres wegen mehrerer Vergehen zu zweimal lebenslänglich mit anschließender Sicherheitsverwahrung.

Motorradfahrer fand verkohlte Leiche

In der Sache der „Bergfeldleiche“ tappen die Ermittler bis heute im Dunkeln: Am 2. Juni 1997 findet ein Motorradfahrer in der Rahmede eine verkohlte, unbekleidete Frauenleiche mit einer Schlinge um den Hals. Die Frau wurde vergewaltigt, stranguliert und mit Brandbeschleuniger übergossen.

Identität der Toten nie ermittelt worden

Ein DNA-Vergleich weist nach, dass der Täter ein naher Verwandter des Opfers sein muss. Für damalige Verhältnisse wird mit hohem Aufwand das Gesicht der Ermordeten rekonstruiert. Dennoch sind weder die Identität der Toten, noch ihr Mörder zu ermitteln. Auch eine Ausstrahlung in „Aktenzeichen XY” bringt die Ermittler nicht weiter – bis heute!

 
 

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