Patienten loben die Orthopädische Klinik

Dr. Matthias Pothmann klärt Bernhard Levenig über die Hüft-Operation auf. Foto: Maike Rellecke
Dr. Matthias Pothmann klärt Bernhard Levenig über die Hüft-Operation auf. Foto: Maike Rellecke
Foto: Maike Rellecke

Unna.. Heute wacht Bernhard Levenig mit einem neuen Hüftgelenk auf. Vor der Operation besuchte Dr. Matthias Pothmann vom Evangelischen Krankenhaus (EK) seinen Patienten gestern nochmal. „Haben wir schon Ihre Telefonnummer, damit wir zu Hause Bescheid sagen können, wie die OP verlaufen ist?“, fragte der Leitende Arzt der Orthopädischen Klinik des EK.

Fragen wie diese sind es, die der Orthopädischen Klinik Spitzennoten bei einer bundesweiten Patientenbefragung der Techniker Krankenkasse (TK) eingebracht haben. Deshalb zeichnete die TK gestern die Orthopädische Klinik für ihre Leistungen aus. „Unsere Umfrage spiegelt die subjektive Meinung unserer Versicherten wieder, wie sie Beratung und Behandlung bei ihrem Krankenhausaufenthalt wahrgenommen haben“, erzählte TK-Sprecherin Andrea Kleinbreuer.

87 Prozent der Patienten sind mit der Behandlung zufrieden

Die Ergebnisse der Befragung werden in einem Klinikführer zusammengefasst. Darin zu finden ist nun, dass die Orthopädie des EK das beste Ergebnis in Nordrhein-Westfalen erreichte. 87 Prozent der Patienten waren mit der Behandlung in der Orthopädischen Klinik sehr zufrieden. Bundesweit waren es durchschnittlich 79 Prozent.

Klinikleiter Dr. Matthias Pothmann ist glücklich über die Auszeichnung. Er hat eine schlichte Erklärung dafür: „Ich glaube, unser Team ist der entscheidende Faktor.“ Wichtig ist in seiner Klinik nicht nur die medizinische Qualität bei der Behandlung. Besonderen Wert legt Pothmann auf Beratungsgespräche im Vorfeld, während des Klinikaufenthaltes und in der Nachsorge. „Die Arbeit, die wir uns da machen, ist besonders wichtig“, betont der Chefarzt.

„Wir behandeln Patienten wie Verwandte“

Der Klinikleiter hat sich zum Ziel gesetzt: „Wir müssen die Patienten so behandeln, wie wir es für uns oder unsere Verwandten wünschen würden. Da müssen wir uns immer wieder den Spiegel vorhalten.“ Wichtig ist auch: Schon nach der Erstberatung gehen viele Patienten wieder nach Hause – ohne OP-Termin. „Wir schicken etwa ein Drittel der Patienten wieder nach Hause, um erst alle konservativen Behandlungsmethoden auszuschöpfen“, sagt Pothmann. Das heißt: Bei Haltungsschäden oder Übergewicht wird zunächst die Lebensweise der Patienten umgestellt. Vielen kann dadurch eine Operation erspart werden, mindestens wird der Eingriff hinausgeschoben. Rund 1000 Operationen an Gelenken verzeichnet die Klinik pro Jahr, bei 500 OPs wird eine Prothese eingesetzt oder ersetzt.

 
 

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