Ovationen für die Gospelchöre

Drei Gospelchöre traten im Kulturhaus auf.   Foto: Salzmann
Drei Gospelchöre traten im Kulturhaus auf. Foto: Salzmann
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Lüdenscheid..  „Machen wir das Kulturhaus zu einem Haus Gottes!“ Hundertfaches Gotteslob stimmten am Donnerstagabend die drei großen heimischen Gospelchöre Heavens Gate, Living Gospel und Risecorn auf der Kulturhausbühne an. Vor restlos ausverkauftem Haus machten die heimischen Sängerinnen und Sänger professionellen Formationen mit immenser Bühnenpräsenz, Stimmgewalt und ausgefeilten, mitreißenden Darbietungen Konkurrenz.

Frenetischen Beifall und Standing Ovations eines begeistert mitmachenden Publikums ernteten die Chöre, die sich eigenständig, mit unverwechselbarem Profil und großartigen Solisten vorstellten, für ihr fulminantes Konzert. „Glory to your name“ war das berauschende Fest der schönen Stimmen zutreffend überschrieben.

Unter Leitung von Christiane Langs-Blöink (Heavens Gate), Hans-Werner Scharnowski (Living Gospel ) und Helmut Jost (Risecorn) brachten sich die Chöre - beim überwältigenden Finale einträchtig vereint - mit ihren schönsten Titeln in den Abend ein. Grandios, welchen Anblick die gut 180-köpfige, lobpreisende Chorgemeinschaft im imposanten Schlussbild bot!

Dichte und
innige Lieder

Vom Klavier aus lenkte Helmut Jost, der mit „schwarzer“ Gospelstimme mehrfach den Vorsänger gab, seinen Chor. Mit Titeln wie „Come into his presence“ oder „Mighty wind“ - letzterer mit dem Publikum - besang der Chor gleichsam das Motto des Abends. Atmosphärisch dichte, innige Lieder, aus denen Ehrfurcht vor Gott und Glaubenszuversicht sprachen, führte Risecorn im Gepäck. Zeitgenössische Gospelliteratur, die Verwandtschaft zum Jazz erkennen ließ, entdeckte der Chor seinem Publikum. Eindrucksvoll, mit Aufstellung im abgedunkelten Saal, a cappella und Leuchtstäben als Clou führte sich Heavens Gate in den Abend ein. Mit Charme und Temperament gab Christiane Langs-Blöink eine flotte, sprühend lebendige und ansteckend fröhliche Marschrichtung vor.

Zum Jubeln und Lobpreis ermunterten die Sängerinnen und Sänger die Gospelfans im Saal. Titel wie „Again I say rejoice“ oder „Glory to your name“ - Motto des Abends - waren prädestiniert, die Stimmung überschwappen zu lassen. Frank Förster (Klavier), Lukas Koerschulte (Schlagzeug), Mirko Gutbier (Bass) und Severin Laumann (Gitarre) unterstützten den mitreißenden Sound.

Professionell, mit herausragenden Stimmen führte sich der „Living Gospel“-Chor aus Schalksmühle unter Hans Werner Scharnowski im Kulturhaus ein.

Unter die Haut gingen sanfte, melodisch wunderschöne Balladen („You raise me up, God“) und überschwängliche Hymnen („Halleluja“), in denen der Chor die gesamte Bandbreite seines facettenreichen Repertoires vorstellte. Wärme, Tiefe und Ausdruckskraft lagen in stimmungsvollen, hoch emotionalen Darbietungen.

 
 

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