Neue Projekte nach alten Ideen

Foto: WR

Werdohl.. Der Ursprung jener Maßnahmen, die wir heute als Stadtumbau bezeichnen, geht zurück bis in das Jahr 1998. Die Projekte, die jetzt starten, mögen für manche neu sein. Die Ideen, die ihnen zu Grunde liegen, sind es nicht.

Aber zurück zum Jahr 1998. Bereits damals hatte Werdohl mit vielen Problemen zu kämpfen.

Demografischer Wandel und viele Arbeitslose

Der demografische Wandel machte sich bemerkbar, es gab den wirtschaftlichen Strukturwandel, viele ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger und eine Arbeitslosenquote von rund 10 Prozent.

Vor diesem Hintergrund hat der Rat 1998 entschieden, ein städtebauliches Entwicklungskonzept erstellen zu lassen.

Das Ziel: Ortslagen zu identifizieren, die künftig im Fokus des Stadtumbaus stehen würden. Für diese Gebiete galt es, Handlungsfelder, Ziele und Maßnahmen darzustellen, die geeignet sind, die nach wie vor vorhandenen Defizite abzumildern und die bestehenden Qualitäten zu stärken.

2008 hat dann ein Stadtplanungsbüro 15 Bereiche als mögliche Fördergebiete für den Stadtumbau untersucht. Ein Arbeitskreis aus Bewohnern, Grundeigentümern, Unternehmen, Politik und Verwaltung hat wesentlich daran mitgearbeitet. Am Ende hat der Rat den Bereich Ütterlingsen/Stadtmitte als Stadtumbaugebiet festgelegt.

In diesem Gebiet wurden Projekte entsprechend der Handlungsfelder festgelegt. Einige dieser Projekte befinden sich bereits in der Umsetzungsphase, wie etwa das Quartiersmanagement Ütterlingsen oder die Sanierung des Bahnhofs.

Andere Projekte, wie zum Beispiel die Umgestaltung des Brüninghaus-Platzes, folgen noch.

Vom Stadtumbau mit seinen zum Teil drastischen Veränderungen wird Werdohl auf Jahre hinaus profitieren. Einen schöneren Abschied hätte ich mir als Architekt und Stadtplaner nicht vorstellen können.

 

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