Massener wollen klare Berechnung aller Kosten

Freizeitbad Unna-Massen Foto: Henryk Brock
Freizeitbad Unna-Massen Foto: Henryk Brock
Foto: Henryk Brock

Massen.. Er habe immer mehr den Eindruck, „dass wir von der Verwaltung bewusst nicht richtig über die Kosten für ein Bürgerbad informiert worden sind“, machte Ortsvorsteher Helmut Tewes dem Ärger der Anwesenden im Massener Bürgerhaus am Montagabend Luft. Da sich der gesteckte Kostenrahmen von 700 000 Euro als nicht belastbare Zahl erweise, sei doch bewusste Salamitaktik anzunehmen, mit dem vermutlichen Ziel: „wie bekommen wir das Bad tot“.

Das lasse er mit sich aber nicht machen unterstrich Tewes unter Zustimmung vieler der 40 Anwesenden: „Wir werden nach Alternativen suchen, die uns das Bad sichern.“

Dass diese Alternativen aber beschränkt sind, machte Georg Nicolaiciuk von den für die Planung zuständigen Stadtwerken deutlich. „Die Verantwortlichen der Wirtschaftsbetriebe haben mir heute noch deutlich gesagt, dass für die Planung des Bürgerbades nur der nördliche Teil des einstigen Freizeitbadgeländes ab dem Sportbecken genutzt werden kann. Der restliche Teil steht nicht zur Verfügung. Die Gebäude sollen abgerissen und das Areal vermarktet werden.“

Damit waren zuvor geäußerte Überlegungen, doch das alte Mehrzweckbecken am Hauptgebäude samt naheliegender Umkleiden und Sanitäranlagen zu nutzen (Variante 5), wieder vom Tisch.

Eine ganz neue Idee hielt sich aber an der Oberfläche: Die Planung eines Bürgerbades als Naturbad mit Schwimmteich und Pflanzenkläranlage ähnlich wie in Bergkamen-Heil.

Für alle möglichen Varianten soll die Verwaltung jetzt verlässliche Kostenrechnungen erstellen. Die da wären: 1. Komplett neues Edelstahlbecken und Nutzung des zugeschütteten Sportbeckens als Sandspielfläche; 2. Sanierung und Umbau des alten Sportbeckens, oder 3. Nutzung des Sportbeckens für den Einbau eine Edelstahlwanne sowie 4. die Naturbad-Variante.

 
 

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