LichtRouten verzaubern die Stadt

Die LichtRouten sind immer wieder eine besondere Herausforderung für die Organisatoren.
Die LichtRouten sind immer wieder eine besondere Herausforderung für die Organisatoren.
Foto: WR/Büdenbender

Lüdenscheid.. „Die LichtRouten sind immer wieder eine besondere Herausforderung. Wir haben natürlich den Anspruch, es auch diesmal wieder noch besser als beim letzten Mal zu machen.“ Vorfreude schwingt mit, wenn Bettina Pelz von den LichtRouten 2013 spricht.

Zusammen mit Tom Groll stellt die Hochschuldozentin das bewährte Kuratorenteam des Internationalen Forums für Licht in Kunst und Design, das Lüdenscheid nach dreijähriger Pause vom 27. September bis 6. Oktober verzaubern und verwandeln soll. „Nach Lüdenscheid zu kommen ist wie nach Hause zu kommen“, freut sich Pelz auf die Arbeit vor Ort. Dennoch sieht sie die LichtRouten auch als große Herausforderung. „In Lüdenscheid ist das fachkundigste Publikum.“ Thema des Lichtkunst-Festivals, für dessen Ausrichtung die Lüdenscheider Stadtmarketing GmbH (LSM) als Veranstalterin verantwortlich zeichnet, ist diesmal „Die Kunst der Projektion“. Nicht nur Videokunst, nicht nur Großprojekte sind darunter zu verstehen.

„Projektion ist derzeit ein großes Thema bei Festivals. Überhaupt ist Projektion ein fundamentales Thema im Licht“, so Bettina Pelz. Viele verschiedene Techniken, große und kleine Arbeiten, die das Thema visualisieren, sollen zu sehen sein. Längst hat für das Kuratoren-Team die heiße Phase der Vorbereitung begonnen. Vielerorts haben sich beide umgeschaut, Ideen und Anregungen gesammelt, mit Künstlern gesprochen und sich von der Lichtkunst andernorts inspirieren lassen.

Darüber hinaus erweiterten beide als Kuratoren von Projekten wie den „Lichtströmen“ – erstmals 2011 während der Bundesgartenschau in Koblenz realisiert und aufgrund des Erfolgs im Mai vergangenen Jahres wiederholt – ihren reichen Erfahrungsschatz. Vom Kurfürstlichen Schloss über das Rheinufer bis zur Festung Ehrenbreitstein entwickelten Bettina Pelz und Tom Groll in Koblenz einen Kunstparcours, der, ähnlich wie die LichtRouten, erst bei Einbruch der Nacht seinen Zauber entfaltete. Auch andernorts – so beim Farbfest am Bauhaus Dessau, beim Lichtfestival „Narracje“ in Danzig oder beim Eindhovener Festival „Glow“ – brachten die beiden Kuratoren zusammen oder eigenständig ihr Wissen ein. Immer stand das Licht, das beide seit vielen Jahren beschäftigt, im Mittelpunkt.

Künstler aus aller Welt hat das eingespielte LichtRouten-Team für das Festival Ende September/Anfang Oktober im Auge. Namen möchte Bettina Pelz noch nicht nennen, da die Verträge noch nicht unterschrieben sind. Auch zu den Standorten der Lichtkunst möchte sie nicht viel sagen. „Es wird aber auf alle Fälle wieder in der Innenstadt losgehen.“ Neue Standorte stellt sie in Aussicht. Wie gewohnt sollen Gästeführer die Besucher mit Informationen versorgen. Im Mai sollen die Workshops zur Qualifizierung der Gästeführer starten. Auch ein Rahmenprogramm soll es geben. „Es melden sich jetzt schon viele, die mitmachen möchten“, freut sich Bettina Pelz.

 
 

EURE FAVORITEN

Warum sich die Polizei bei Fahndungen nicht direkt an die Öffentlichkeit wendet

Öffentlichkeitsfahndungen: Annika Koenig, Sprecherin der Polizei Essen, erklärt unter welchen Umständen die Polizei sich bei der Suche nach Tatverdächtigen oder Vermissten an die Bürger wendet.
Mi, 19.09.2018, 16.32 Uhr

Warum sich die Polizei bei Fahndungen nicht direkt an die Öffentlichkeit wendet

Beschreibung anzeigen