Lernen durch eigene Erfahrungen

Im Müttercafé "Bambini" der Diakonie Ruhr-Hellweg war der Andrang groß.
Im Müttercafé "Bambini" der Diakonie Ruhr-Hellweg war der Andrang groß.
Foto: Privat

Kamen. Ist es eigentlich gut für die Entwicklung, dass mein Kind früher laufen will als krabbeln? Was bedeutet es, wenn es schlichtweg alles in den Mund nehmen will? Das sind nur einige Fragen, die den jungen Müttern im Müttercafé „Bambini“ der Diakonie Ruhr-Hellweg auf der Seele lagen. Das Café hatte genau wegen solch drängender Fragen Ergotherapeutin Bärbel Köppel eingeladen.

Denn das Thema umfasste Bereiche, die aktuell auch politisch viel diskutiert werden. Um die „Entwicklung, Wahrnehmung und Fördermöglichkeiten“ der Kinder drehten sich die Informationen, die Bärbel Köppel ihren wissbegierigen Zuhörerinnen zunächst in gemütlicher Runde bei einem Frühstück vermittelte. Dabei wurde vor allem eines deutlich: „Kinder lernen durch eigene Erfahrungen und Wahrnehmungen“, betonte die Expertin. Dabei sind nicht nur die Augen und Ohren im Spiel. Alle Sinne erobern beim Kind vom Tasten über das Fühlen und Riechen bis zum Schmecken die Zusammensetzung der Welt. Die Sinne sind zudem elementar beteiligt an der sprachlichen und schulischen Entwicklung. Deshalb sollten sie so gut und so früh wie möglich gefördert werden. Möglichkeiten gibt es viele.

So nahmen die Mütter viele interessante Anregungen für ihre ein- bis dreijährigen Kinder mit nach Hause. Genau darum geht es dem „Café Bambini“, das von der Schwangerschaftskonfliktberatung der Diakonie Ruhr-Hellweg 2008 eröffnet wurde.

Das „Café Bambini“ am Schwesterngang 4 hat immer mittwochs von 10 bis 12.30 Uhr geöffnet. Ansprechpartnerin ist Katharina Schneider-Struben bei der Schwangerschaftskonfliktberatung der Diakonie Ruhr-Hellweg unter 02307/947430.

 
 

EURE FAVORITEN