Kühles Blondes für jeden Geschmack

Martin Ahlers
Foto: André Elschenbroich
Foto: André Elschenbroich
Foto: WAZ FotoPool

Dorsten. „Und wenn’s regnet, dann haben wir ein Schiff als Arche Noah“, scherzt Thomas Hein, als DIA-Vorsitzender und Interevent-Chef Organisator der zweiten Dorstener Bierbörse. Angezapft wird am Freitag um 15 Uhr, am Samstag und Sonntag jeweils um 11 Uhr. Bis Mitternacht am Freitag und Samstag an 32 Ständen alles rund um den Gerstensaft, am Sonntag ist um 21 Uhr Zapfenstreich.

Verkosten können die Gäste rund 600 Biersorten aus aller Herren Länder. Einen erheblichen Teil steuert das „Haus der 131 Biere“ bei. „Nur aus Nordkorea haben sie nichts“, sagt Hein über die Hamburger. Kein Witz ist übrigens die Geschichte mit dem Schiff: Aus Stralsund schickt die Störtebecker Brauerei einen Kutter, der eingangs der Recklinghäuser Straße vor Anker geht. Bei der Bierbörse, durch die Nutzung des Johannes-Kirchplatzes etwas größer als im vergangenen Jahr, engagiert sich auch die heimische Gastronomie und Geschäftswelt: Bierverleger Peter Abel lockt mit frischem Früh Kölsch, für Altbier-Fans gibt den Frankenheim-Stand auf der Wallgraben-Brücke, zünftig-bayrisch geht’s zu im Volksbank-Biergarten im Schatten des Kirchturms, auch Zweirad-Experte Klaus Schmitz bietet kühles Blondes an. Dass es so friedlich zugeht wie bei der Premiere im vergangenen Jahr, davon ist Thomas Hein überzeugt. Damit es auch vor dem Örtchen kein Gedränge gibt, stehen Toiletten an beiden Ende der Bierbörse bereit.