Kneipennacht bleibt Spaßgarant

Foto: Holger Schmälzger

Lünen. Die Erfolgsgeschichte der Lüner Kneipennacht ist um ein Kapitel reicher. Auch die 7. Auflage der Live-Musik-Veranstaltung sorgte für volle Kneipen und gute Stimmung bei Gästen und Wirten.

Am Freitagabend bevölkerten wieder einmal rund 2000 Menschen mit Armbändchen die Lüner Kneipenszene. Mit diesem Eintrittsticket gab es Live-Musik „all inclusive“ in 16 Kneipen. 17 Bands boten dabei eine Bandbreite, bei der wohl jeder seinen Ohrwurm finden konnte. Für die Fans des härteren Sounds gab es im Biker’s Home von Chinchilla ordentlich „Metall in den Gehörgang“. Irische Atmosphäre schaffte die Band Glengar im rappelvollen Kamin, im Haus Gundermann sang Framic zu perfekt gezapftem Pils von Barmann Erwin. Publikumsmagneten waren standesgemäß das Brauhaus und das Café Extrablatt, aber auch im Shaggy’s, in der Destille und im Café Opera war die Bude voll. Gut kamen diesmal auch die verschiedenen Startzeiten der Bands an. So konnte man bei guter Planung Live-Musik von 20 bis 1.30 Uhr hören. Da beendeten erst die Reggaelites zum Beispiel ihren Auftritt im Lükaz.

Eine musikalische Perle fanden die Besucher des Jazz-Clubs. In passender Atmosphäre – der Club ist einfach für Live-Musik gemacht – zeigten Grand Funkmaster M and the 4 Funk Band – logisch – großen Funk. Alleine das Solo von Gitarrist Matt bei „Beat it“ von Michael Jackson – lautstark eingeforderte Zugabe – war das Eintrittsgeld wert.

„Obwohl leicht abseits liegend, waren Jazz-Club und Bei Norbert gut besucht“, so Thorsten Lachmann. Er ist zusammen mit Uwe Wortmann vom Kulturbüro Organisator, der von Getränke Gefromm veranstalteten Kneipennacht.

Lachmann zog jedenfalls ein fast rundum zufriedenes Fazit, nur der Hansesaal sei wohl aufgrund der dazwischen liegenden Kurt-Schumacher-Straße wenig frequentiert worden. „Schade, denn die Band war gut“, so Lachmann. Nach der erfolgreichen siebten Runde der Kneipennacht konnte Lachmann bereits am Samstag verkünden: „Es gibt 2012 eine 8. Kneipennacht.“ Mit dem Termin müsse man noch schauen, dass man nicht mit Drachenfest und Herbstferien kollidiere.

 
 

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