Kirchen stellen sich hinter FCJG

Lüdenscheid.. Führende Vertreter der Lüdenscheider Kirchen haben sich mit der Freien Christlichen Jugendgemeinschaft solidarisch erklärt. Auslöser der von 43 Unterzeichnern getragenen Erklärung unter dem Titel „Keine Pauschalurteile“ sind die umstrittenen Spielplatzeinsätze der FCJG.

„Wir verstehen Menschen, die nicht möchten, dass ungefragt unsere Kinder oder jungen Leute mit Gedankengut konfrontiert oder eingenommen werden, das ihnen als Eltern nicht behagt“, heißt es in der von evangelischen, katholischen und freikirchlichen Christen unterzeichneten Erklärung.

Verzicht auf
konkrete Kritik

Den Kirchen sei es „immer wichtig, Absprachen, Informationen und Genehmigungen zu haben, wo wir tätig werden.“ Das sei „die eine Sache“.

Es gebe aber in der evangelisch, katholisch und freikrichlich besetzten Inititiative „Gemeinsame Wege“, in der Jugend-Allianz und der Allianz evangelischer und freikirchlicher Christen „in unserer Stadt ein gutes Miteinandergehen und ein gewachsenes Vertrauen“ mit den FCJG-Mitarbeitern. „Das ist die andere Seite“, heißt es in der Erklärung, in der auch von Dankbarkeit für die Zusammenarbeit die Rede ist und vom Engagement der FCJG-Mitarbeiter für Drogenabhängige, Obdachlose und junge Menschen auf Koma-Sauf-Tour.

„Lasst uns fair und differenziert hingucken, beurteilen und klären“, lautet der abschließende Appell an die Öffentlichkeit. Lüdenscheid könne sich das erlauben.

Auf konkrete Kritik an den FCJG-Einsätzen verzichtet die Erklärung. Es gehe nicht um die Beurteilung von Einzelfällen und man sei ja auch nicht dabei gewesen , sagte Pfarrerin Monika Deitenbeck-Goseberg auf Nachfrage der WR.

Hier die Erklärung im Wortlaut.

 
 

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