Kann die GfK die Wahrheit überprüfen?

„Wir müssen dem, was da passiert glauben“, sagt Robert Nicklas. Allerdings gibt es Plausibilitätskontrollen – wenn regelmäßig ein eher unwahrscheinliches Verhalten gemessen wird, 16 Stunden am Tag Arte beispielsweise. „Wir machen Stichproben“, erklärt Nicklas. Beispielsweise ruft die GfK zu intensiven Nutzungszeiten an und fragt nach, parallel läuft die Messung ein.

Zusätzlich gibt es bereits Statistiken über Zugriffe aus dem Internet, allerdings nicht vereinheitlich. Das Problem: Jemand kann sich eine Sendung im Büro, zuhause, auf dem Tablet und auf dem Smartphone anschauen. Dann registriert ein Sender vier Zugriffe – aber es war immer die gleiche Person. Die Sender sind aber an der tatsächlichen Zuschauerzahl - oder zumindest dem Marktanteil - interessiert. Andersherum: Beim Public Viewing schaltet streng genommen nur eine Person ein. Pro Veranstaltung sind es aber viele Tausend Zuschauer.

 
 

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