Interessanter Mix aus Info und Mitmach-Aktionen

Der 1. Schwerter Gesundheitstag erzeugte Interesse.
Der 1. Schwerter Gesundheitstag erzeugte Interesse.
Foto: Manuela Schwerte/press

Schwerte.. „Das hätte ich so nicht erwartet“, freute sich Mit-Organisator Thorsten Eisenmenger von der Handicap-Initiative „dabei“ über den großen Zuspruch beim 1. Schwerter Gesundheitstag am Sonntag im TechnologieZentrum.

Die Idee zu diesem Forum, dass über heimische Angebote zu den Themen Gesundheit und Fitness informierte, kam vor einem Jahr auf, erzählte Eisenmenger. „Es gibt viele interessante Angebote für die Generation 50+ und Menschen mit Behinderung in Schwerte, hier kann man sich einen Gesamtüberblick verschaffen.“

Und das nahmen viele Schwerter, Jung und Alt, mit oder ohne Behinderung wahr. 35 Aussteller, darunter soziale

Erfolgreiche Premiere

Einrichtungen, Selbsthilfegruppen und Unternehmer hatten ihre Stände im Innenhof des Technoparks aufgebaut. „Man ist immer im Gespräch“, zeigte sich auch Dirk Meinges, der am Stand des Friedrich-Krahn-Seniorenzentrums über die Einrichtung informierte, positiv überrascht. Schließlich hatte der „Schwerter Gesundheitstag“ Premiere und wie Eisenmenger sagte, konnte im Vorfeld keiner einschätzen, wie dieses Angebot angenommen würde.

Neben vielen Informationen und gut besuchten Vorträgen, wurden die Besucher auch zur aktiven Teilnahme eingeladen. Bei der Kreisverkehrswacht Unna konnte an einem interaktiven Training mit einem Motorrad-Simulator in 3D teilgenommen werden - obwohl nur Gas, Bremse und Kupplung bedient werden mussten, schaffte es keiner der vielen Probanden ohne Crash, vom Motorrad zu steigen.

Hoch im Kurs bei den Besuchern standen die angebotenen Blutdruck-, Blutzucker und Körperfettmessungen, Shiatsu-Massage, Seh- und Reaktionstest sowie das Ausprobieren von E-Mobilen und Fahrrädern für Menschen mit Bewegungseinschränkungen.

„Die Aussteller machen sich wirklich Mühe. Sie nehmen sich Zeit und erklären alles“, begeisterte sich die 85-jährige Ingeborg Töller, „das sollte es öfter geben. So zwei Mal im Jahr wäre nicht schlecht!“ Eine andere Dame fand einen Stand, an dem sie sich über Behindertenausweise informieren konnte: „Ich weiß keine Stelle in Schwerte, die mich darüber beraten könnte.“

 
 

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