Im ersten Quartal 122 Einwohner weniger

Dorsten.. Die Schrumpfkur scheint nicht zu stoppen: Im ersten Viertel des Jahres hat Dorsten 122 Einwohner verloren. 198 Todesfällen standen 131 Geburten gegenüber (minus 67) und 633 Wegzügen 523 Zuzüge (minus 110).

Dagegen ist noch ein Plus zu rechnen aus Registergründen („interne Wanderung“, Registerbereinigung). Die Zahl der Einwohner sinkt damit zum 31. März auf 78 132. Der Blick in die Ortsteile:

Wanderung: Ungebremst die regelrechte „Flucht” aus Wulfen: Zwischen Zu- (67) und Wegzügen (119) klafft eine Lücke von 52 Bürgern. Auch in Hervest und Rhade scheint sich der „Weg“-Trend zu verfestigen: Hervest verliert durch Wanderung 24 Einwohner, Rhade 20. Die übrigen Wanderungs-Salden liegen darunter und sind vor allem im ländlichen Raum (darum fällt Rhade so besonders aus dem Rahmen) sogar positiv: Lembeck +7, Deuten +2, Holsterhausen -3, Östrich -6, Hardt -1, Altstadt +8, Feldmark -7, Altendorf -12.

Demografie: In der Altstadt übersteigt die Zahl der Sterbefälle (33) die der Geburten (11) ums Dreifache und fällt damit besonders auf. In den übrigen Ortsteilen bewegen sich Zuwächse und Schwund in einem überschaubaren Rahmen, wenn man die unterschiedliche Größe der Stadtteile berücksichtigt: Rhade +4 (14 Geburten / 10 Sterbefälle), Lembeck -12 (8/20), Deuten -3 (0/3), Wulfen -10 (22/32), Holsterhausen -18 (20/38), Hervest +4 (23/19), Östrich -2 (2/4), Hardt -6 (13/19), Feldmark -7 (11/18), Altendorf +5 (7/2).

Wulfen bleibt Dorstens größter Ortsteil (14 530 Einwohner), vor den Zechenstädten Holsterhausen (13 810) und Hervest (13 036), den Großsiedlungen um die Altstadt, Hardt (7900) und Feldmark (7862) sowie den Nord-Dörfern Rhade (5770) und Lembeck (5302). Die Altstadt selbst ist mit 4011 Einwohnern klein, rangiert aber noch vor den Dörfern Altendorf (2100), Östrich (2028) und Deuten (1752).

 
 

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