„Ich war unter den besten 25“

Kamen.. Donnerstag war es wieder so weit: Heidi Klums Topmodels schweben über die Laufstege und versuchen, sich in die Herzen der Jury zu lächeln. Dieses Jahr hatten wir jedoch einen Grund mehr, uns den Donnerstagabend frei zu halten. Nein, es ist nicht die Rede von extra hartem „Zickenkrieg“ und „Lästerattacken“, sondern von der 16-jährigen Kamenerin Chiara Isabell Breder (wir berichteten). Leider kam Heidi Klum ausgerechnet bei ihr der gefürchtete Satz „Ich habe heute leider kein Foto für dich“ über die Lippen. Wir hatten die Möglichkeit, mit Chiara Isabell nach ihrem Ausscheiden über ihre Eindrücke und Erfahrungen zu reden.

Stefan: Hallo Chiara Isabell, immer noch traurig, wenn du an Heidis Worte der Entscheidungsshow zurückdenkst?

Chiara: Ja, absolut! Ich lüge aber, wenn ich sagen würde, ich hätte nicht damit gerechnet. Die Konkurrenz ist riesig, das war mir schon früh klar. Dazu kam natürlich auch, dass ich die jüngste war. Ich hätte jedoch gerne zumindest ein Foto mit nach Hause genommen. Es geht auch bestimmt wieder nach Amerika, ein weiterer Lebenstraum… Doch als langer Germanys Next Topmodel-Fan, bin ich trotzdem stolz auf mich, überhaupt dabei gewesen zu sein!

Und das völlig zu Recht! War es das nun mit dem Traum der eigenen Modelkarriere?

Ganz und gar nicht. Jetzt habe ich doch erst Blut geleckt (lacht). Durch die Show lernt man ja auch gewisse Leute kennen, und mal sehen, vielleicht ergibt sich ja was. Ich bin da ganz entspannt! Die Show hat mich jedenfalls in meinem Wunsch bestärkt.

Hast du dir die Show so vorgestellt? Erzähl uns von deinem „Exklusiv-Blick“ hinter die Kulissen.

Ich habe es mir ziemlich genau so vorgestellt. Sicher, an die Kameras muss man sich die ersten Tage noch gewöhnen, doch dann nimmt man sie schon gar nicht mehr wahr. Vermissen tu ich sie trotzdem nicht (lacht). Auch Heidi war wirklich nett, nicht nur, wenn die Kameras an waren. Sie hat sich auch oft zu uns gesetzt, um uns kennenzulernen. Da war ich wirklich positiv überrascht!

Wie sah es mit den Querelen unter den Konkurrentinnen aus?

Die hielten sich, jedenfalls was mich betrifft, doch sehr in Grenzen. Natürlich, das waren meine Konkurrentinnen, doch man versucht ja auch, mit ihnen klar zu kommen. Ich kam jedenfalls mit allen gut zurecht, doch mit vier von ihnen habe ich mich besonders gut verstanden! Das hat den Abschied keineswegs erleichtert!

Also kein Fehler, die Bewerbung abgeschickt zu haben?

Auf gar keinen Fall! Es war eine tolle Erfahrung und ich werde auch in Zukunft gerne darauf zurückblicken. Natürlich ist es schade, nicht mehr dabei zu sein. Aber was soll´s! Ich war unter den besten 25 und darauf bin ich mehr als stolz!

Noch einmal jedoch werde ich mich dort nicht bewerben, immerhin bin ich ja nicht so ein „Menderes“, der wie verbissen jede Staffel DSDS besucht (lacht).

 
 

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