Erlös fließt in Jugendarbeit und Neubau

Brigitte Hegendorf bewirtschaftet sonntags bei Heimspielen der SpVgg Nachrodt das Vereinsheim am Stadion.
Brigitte Hegendorf bewirtschaftet sonntags bei Heimspielen der SpVgg Nachrodt das Vereinsheim am Stadion.
Foto: Lea Weispfennig

Nachrodt..  Ob Kaffee und Kuchen oder Bratwurst und Bier: Wenn Zuschauer bei den Heimspielen der Sportvereinigung (SpVgg) Nachrodt bei Brigitte Hegendorf oder Rosemarie Kaiser im kleinen Vereinshäuschen Speisen und Getränke ordern, fördern sie unter anderem die äußerst rege Jugendabteilung des Vereins.

Der Service dient natürlich dem Zusammenhalt der munteren Vereinsfamilie. „In der Pause und vor allem nach den Begegnungen wird über Sport und Spiel gesprochen. Das verbindet“, hat Vorsitzender Peter Krummenerl beobachtet. Er ist froh, dass die Helferinnen den besonderen Service übernehmen.

Der Einsatz verlangt einiges an Vorbereitung und Zeit. Geöffnet ist das Mini-Vereinsheim vor dem Wilhelm-Mestekämper-Stadion alle zwei Wochen während der Heimspiele von 12 bis gegen 18 Uhr. So werden die Begegnungen der 1. und der 2. Mannschaft abgedeckt. Beide Teams sind übrigens hervorragend in die neue Saison gestartet.

Nach zwei Spielen und zwei Siegen stehen jeweils sechs Zähler auf dem Punktekonto. Die 2. Mannschaft hat ganz besonders überrascht: Das Team von Trainer Bernd Hochstein landete zwei Kantersiege. „So kann es weitergehen“, wünscht sich Peter Krummenerl. Denn der Verein, dessen 1. Mannschaft in letzter Zeit meist im oberen Drittel der Kreisliga B-Tabelle mitgemischt hat, möchte endlich den Aufstieg in die nächst höhere Spielklasse schaffen.

Dieses sportliche Ziel ist ohne den Unterbau durch die Jugend nicht zu erreichen. Deshalb setzt Jugendleiter Arthur Klick alles daran, den über die Jahre arg ausgedünnten Mannschaftskader zu komplettieren. Kommenden Sonntag startet neben der F bis D-Jugend endlich wieder ein C-Jugendteam in die Saison. Jetzt geht es darum, in den nächsten Jahren auch wieder B- und A-Jugendliche für den Fußball in Nachrodt zu begeistern.

Die Mittel dafür erwirtschaftet der Verein unter anderem durch das Verpflegungsangebot bei den Heimspielen. Zwei zusätzliche Projekte gilt es außerdem zu stemmen: Sobald der Gemeinderat grünes Licht gegeben hat, soll die Umkleide im Kellergeschoss der Turnhalle erweitert werden. Dafür wird ein Durchbruch zu den nicht mehr genutzten Saunaräumen geschaffen.

Vereinsheim: Rat
muss zustimmen

In naher Zukunft soll das in die Jahre gekommene Vereinshäuschen durch einen deutlich größeren Neubau an gleicher Stelle ersetzt werden. Der Märkische Kreis hat den Bauantrag genehmigt. Da das neue Vereinshaus auf öffentlichem Gemeindegrund steht, wird gerade an einer Vereinbarung zwischen der Kommune und dem Verein gearbeitet. Auch hier gilt: Der Rat muss über den Vertrag noch abstimmen.

 
 

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