Ein Vorbild als Mensch und Chef

Seinen 80. Geburtstag feierte der Plettenberger Unternehmer Reinhold Mendritzki zusammen mit großer Gästeschar aus Familie, Nachbarn, Freunden, Mitarbeitern, Industrie, Politik, Jagdgenossen und Vertretern des Plettenberger Krankenhauses in der Schützenhalle.
Seinen 80. Geburtstag feierte der Plettenberger Unternehmer Reinhold Mendritzki zusammen mit großer Gästeschar aus Familie, Nachbarn, Freunden, Mitarbeitern, Industrie, Politik, Jagdgenossen und Vertretern des Plettenberger Krankenhauses in der Schützenhalle.
Foto: Horst Hassel

Plettenberg.. „Zutiefst gerührt und auch ein wenig beschämt“ zeigte sich Reinhold Mendritzki angesichts der vielen lobenden Worte anlässlich seines 80. Geburtstags. Erfreut nahm er zur Kenntnis, dass man ihn nicht nur als Unternehmer mit sechs Werken in Thüringen, Bochum und Plettenberg sieht, sondern auch sein „Tun als Mensch in sozialer Verantwortung“.

In 80 Jahren, stellte er fest, „kommen Einige zusammen, die mich begleitet haben, Freunde, mit denen ich zusammengesessen habe. Manche Weggefährten sind nicht mehr da. Ich danke Gott, dass er mir Kraft und Möglichkeiten gegeben hat.“ Sein Dank galt an erster Stelle seinen Mitarbeitern, die „bis Geschäftsschluss und darüber hinaus im Einsatz sind, um schwierige Aufträge zu erledigen“.

Persönliche Begrüßung
dauert über eine Stunde

Ob Arbeitsvorbereitung oder Qualitätssicherung – die Steuerung des gesamten Betriebes funktioniere prima, sei geprägt von kurzen Wegen, Flexibilität und Mitarbeitern, die auch in schwierigen Zeiten oder bei Sonderwünschen stets Einsatz beweisen.

Die persönliche Begrüßung der Geburtstagsgäste in der Schützenhalle dauerte über eine Stunde. Fast ausnahmslos widmete Reinhold Mendritzki mit Lebensgefährtin Theresia von Soehnen jedem Gratulanten ein kurzes Gespräch. Ehemalige Nachbarn und Freunde aus seinem früheren Wohnort Eiringhausen, einstige Arbeitskollegen vom Kaltwalzwerk Brockhaus, Vertreter der Politik, der Banken, Kunden aus dem gesamten Inland und der Schweiz und natürlich alle Mitarbeiter waren der Einladung gefolgt.

Das Jugendblasorchester der Musikschule Lennetal unter Leitung Georg Tauschs umrahmte die Geburtstagsfeier musikalisch. Der Chor der Ev. Landeskirchlichen Gemeinschaft dankte für die Unterstützung beim Bau des neuen Domizils in Holthausen (das Alte war der Erweiterung von Mendritzki Werk II gewichen). Grußworte sprachen neben Bürgermeister Klaus Müller auch der Schmalkaldener Bürgermeister Thomas Kaminski, Stefanie Schulte für die Mitarbeiter, Roland Newe (Geschäftsführung) und Hartmut Tröger, Geschäftsführer MWS Schneidwerkzeuge Schmalkalden. Zu den Geschenken zählten neben Blumen viele Spenden für die Mendritzki-Stiftung.

Humorvoll gratulierte Krankenhaus-Geschäftsführer Michael Kaufmann, der einen besonderen Jagd-Notfall-Koffer überreichte. Darin zwar ein Abführmittel („In die 3. Kanne Kaffee, wenn die Verhandlungen im Betrieb zu lange dauern“), aber kein Beruhigungsmittel. „Wir sind ja froh, dass Sie so dynamisch sind!“

Krankenhaus mit
Leben versehen

Mendritzki habe das Krankenhaus mit neuem Leben versehen, im Hintergrund Fäden gezogen, werde inzwischen unterstützt von NRWs größtem Förderverein (1750 Mitglieder). „Ohne sein tatkräftiges Zupacken wären wir heute Konzernmitglied.“ Im Krankenhaus, verriet Michael Kaufmann, wolle Mendritzki bei Diagnose und Therapie mitreden. Einen Schlüssel für OP, Röntgen und Werkstatt bekam der Jubilar auch – da sei er so interessiert, nun kann er sich jederzeit informieren.

 
 

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