Ein Alien macht Karriere

Wir schreiben das Jahr 2587. Die Aliens haben die Erde übernommen und alle Menschen unter kompletten McDonald’s Entzug in Reservate auf dem Pluto gesperrt, da Aliens Lebewesen mit überaus hohen Ansprüchen sind, war ihnen das Klima der Erde zu feucht und leben immer noch auf dem Mars.

Die Erde ist so etwas wie ihr Verwaltungszentrum geworden, indem sie Arbeiten und Einkaufen. Mit Hilfe von Marsleitern und Erdrutschen können sie von einem Planeten zum anderen Pendeln. Auf der gegnerischen Seite der dicht mit Schwebeautos befahrenen Straße, klettert ein außergewöhnlich gut aussehender Alien die Marsleiter hoch. Es ist Toto, der Vorsitzende des Arbeitslosenzirkels dieser Stadt. Er hat einen prallen, großen, runden Trommelbauch, auf dem ein nicht minder runder, praller, jedoch kleinerer Kopf sitzt. Ausgestattet ist er mit einem riesigen Murmelauge, einem Hasenzahn und der geschätzten Schuhgröße 185. Gerade durchschreitet er die Wohnungstür in seine Marsstation, als ihm auch schon sein Sohn Toto-Junior entgegen kommt, es ist ein durchaus lebhafter, dicker, kleiner Bengel mit einer Elvisfrisur.

Aus der Küche kommt auch schon die Frau des Hauses, Abigail, mit einer Schüssel Thunfischbrei. Zärtlich küsst sie ihren Mann links und rechts, schmettert den Thunfischbrei an die Wand und schreit Toto an: „ Du kleiner Nervenarsch!!! Wenn du noch einmal ohne einen Job nach Hause kommst dann gibt et wat uf die Ummel dat du die Englein im Himmel singen hörst!“ und stößt ihn in die Erdrutsche. Leider bleibt Toto aufgrund seiner Körperfülle im Eingang der Erd-Rutsche stecken. In kläglichem Ton sagt Abigail: „ Ach, Toto hast du die Doughnuts doch gegessen?“ Enttäuscht über sich selber und die Welt antwortet Toto: „Ja…“ „Aber es waren nicht nur die Doughnuts… Hab ich Recht? Du warst auch noch in der Pizzeria und hast dir im Supermarkt Schokolade und Chips gekauft….“, fragt Abigail in kläglichem Ton, worauf ihr Mann nur ein leises „Ja…“ herausbringt. Herr und Frau Alien schauen sich schweigend an. Bis der kleine Toto-Junior kommt und genervt sagt: „Oh man ist Papa schon wieder in der Erdrutsche stecken geblieben? Ich dachte wir hätten erst eine neue von McDonalds bekommen.“ „ Ja das haben wir auch. Aber dein Vater meint ja er müsste sich mit allem möglichen Zeug voll stopfen, anstatt mal was für die Familie zu tun“, brüllt Abigail nun los.

Toto-Junior verdreht sein Auge. Immer wieder die selbe Show. „Los jetzt helf mir denem fetten Vater durch de Rutsche zu kriegen“, meckert Abigail Toto-Junior an. „und dann rutschen wir direkt hinter her. Denn dank denen verfressenen Vater müssen wir jetzt McDonalds auch noch um eine neue Erdrutsche bitten!“ Gemeinsam schieben Abigail und Toto-junior was das Zeug hält. Endlich geschafft. Bei McDonalds angekommen denkt Toto wieder in ihren gemeinsamen Familien Lebenstraum, nämlich bei McDonald‘s ein zu ziehen. So fragt er den Geschäftsführer, zur Freude seiner Frau nicht nach einer Erdrutsche sondern nach einer Wohnung über der McDonalds Filiale und um sich und der Firma in Zukunft eine Menge Kosten für neue Erdrutschen zu ersparen willigt der Filialleiter ein. Toto, Abigail und Toto-Junior können ihr Glück kaum fassen.

Lisa Spieth, Klasse: 8b, Realschule Neunkirchen

 
 

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