Dorsten macht mobil fürs Finale

Teamarbeit fürs Finale: Markus Bücker (Atlantis), Barbara Seppi (Stadtinfo), Hendrick Heeger (6000 Media), Thomas Hein (interevent, hi.v.l.) mit Lisa Bauckhorn und Carsten Feldhoff (Stadt, vorn)
Teamarbeit fürs Finale: Markus Bücker (Atlantis), Barbara Seppi (Stadtinfo), Hendrick Heeger (6000 Media), Thomas Hein (interevent, hi.v.l.) mit Lisa Bauckhorn und Carsten Feldhoff (Stadt, vorn)
Foto: WAZ FotoPool

Dorsten.. Damit der Radio-Tag von WDR 2 am 30. Juni nach Dorsten kommt, rüstet sich die Stadt für den großen Finaltag am nächsten Mittwoch, 14. März. Wichtig: Möglichst viele Dorstener müssen mitmachen, sich am besten schon ab 10 Uhr auf dem Marktplatz an der Bühne einfinden, um mit anzupacken bei der „Stadtaufgabe“, die es dann bis 15.10 Uhr zu lösen gilt.

Schon seit Tagen ist ein Organisationsteam mit Barbara Seppi (Stadtinfo), Thomas Hein (Interevent), Hendrik Heeger (6000 Media) und Markus Bücker (Atlantis) mit der Mobilisation beschäftigt. „Wir müssen in der Lage sein, kurzfristig ganz viele verschiedene Sachen auf die Beine zu stellen.“ Ganz viele gibt’s, die unentgeltlich mitmachen, berichtet Thomas Hein: „Jeder sagt: Da geht’s um Dorsten.“ Verwaltung und Feuerwehr stehen Gewehr bei Fuß, Schulen haben sich gemeldet, um Stimmung zu machen für die Stadt.

Die Aufgaben der übrigen Finalisten geben Hinweise, wohin die Reise gehen könnte: Dellbrück baute schiefe Ebenen, Blomberg Bernsteinzimmer und das Papamobil, Schmallenberg strickte gestern einen Riesenstrumpf. Heute ist Marl unter aufmerksamer Dorstener Beobachtung an der Reihe, dann folgen Hilden und Ahlen, nach Dorsten ist noch Bocholt an der Reihe.

Fünf Punkte gibt’s für die Stadtaufgabe, doppelt so viele für die richtige Beantwortung der Fragen beim Bürgermeister-Quiz (ab 15 Uhr). An Detailwissen über die Stadt mangelt’s Lambert Lütkenhorst wohl nicht, doch Glück gehört auch dazu. Nickelige Schätzfragen erwischen die Amtskollegen aus anderen Finalstädten immer wieder auf dem falschen Fuß: „Gibt’s mehr Müllers oder Meiers in ihrer Stadt?“

Drei weitere Punkte kann Dorsten holen beim Torwandschießen ab 12 Uhr. Weil der Roboter-Torwart nicht reagiert auf Körpertäuschungen ist ein Kicker mit einem Riesenbumms im Bein gefragt. „Wer antritt, steht noch nicht fest“, sagt Barbara Seppi. Doch an qualifizierten Kandidaten sollte kein Mangel sein.

„Ein toller Tag für die Bürger soll es werden“, versprechen die Organisatoren. „Es soll ein Wir-Gefühl entstehen“ Dafür sollen auch die Dorstener selbst sorgen. „Wenn von Anfang bis Ende ständig 1000 Menschen auf dem Marktplatz sind, wäre es gut.“ Für Imbiss und Getränke der Besucher ist gesorgt, beste Unterhaltung verspricht das Jugendorchester der Schützenkappelle Rhade. Das große Ziel: Ein Punktestand, den nur noch Bocholt übertreffen kann.

 
 

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