Kamen

Deutsche Aidshilfe tagt in Kamen

Um neue Konzepte geht es bei der Tagung der Deutschen Aids-Hilfe in Kamen.
Um neue Konzepte geht es bei der Tagung der Deutschen Aids-Hilfe in Kamen.
Foto: KEYSTONE

Kamen.  Die Zukunft der Aidshilfe-Arbeit und der HIV-Prävention in Deutschland ist das Hauptthema der Mitgliederversammlung der Deutschen AIDS-Hilfe an diesem Wochenende. Am Samstag und Sonntag kommen die Delegierten der rund 120 Mitgliedsorganisationen des Dachverbandes im Park-Inn-Hotel am Kamen Karree zusammen. Zur Eröffnung der Versammlung sprechen der nordrheinwestfälische Minister für Arbeit, Integration und Soziales Guntram Schneider (SPD) und der stellvertretende Landrat im Kreis Unna, Martin Wiggermann (SPD).

Das Leben mit HIV hat sich durch die heute verfügbaren Medikamente massiv verändert. Menschen mit HIV können – bei allen gesundheitlichen und sozialen Einschränkungen – ein langes und relativ normales Leben führen. Zugleich sind Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen mit HIV noch immer ein großes Problem.

Die Veränderungen des Lebens mit dem Virus prägen unsere Arbeit bereits heute und verlangen innovative Konzepte. Auf Basis der bewährten Strategien gilt es, der veränderten Situation Rechnung zu tragen, damit die Aidshilfe-Arbeit in Deutschland erfolgreich bleibt. In einem Zukunftspapier wird die Deutsche AIDS-Hilfe darum in Kamen die Ziele ihrer Arbeit bis zum Jahr 2020 definieren. „Wir freuen uns sehr, dass die Impulse für die Zukunft im Kreis Unna gesetzt werden“, sagt Manuel Izdebski, Mitglied im Vorstand der Deutschen AIDS-Hilfe und Geschäftsführer der AIDS-Hilfe im Kreis Unna. „Die Aidshilfe-Arbeit vor Ort ist und bleibt eine wichtige Grundlage unseres Engagements für den Schutz vor HIV und gegen Diskriminierung.“

 
 

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