Der Frühlingsanfang wird nass, aber mild

Christina Finke
Zwar hat NRW den Wintereinbruch mit Minusgraden im zweistelligen Bereich hinter sich gelassen, der meteorologische Frühlingsanfang zeigt sich dennoch nicht von seiner besten Seite. Erste Sonnenstrahlen, fast sommerliche Temperaturen und blühende Blumen gab es hingegen im vergangenen Frühjahr.

Essen. Für die Meteorologen beginnt der Frühling schon am ersten März, und dazu passend soll es auch der wärmste Tag in dieser Woche werden. Frühlingshaft sieht allerdings anders aus, denn abgesehen von der etwas höheren Temperatur soll das Wetter genauso wie in den vergangenen Tagen bleiben.

Immerhin milde Temperaturen

"Frühlingsgefühle, sofern überhaupt vorhanden, beschränken sich auf die Temperaturen", erzählt Rebekka Krampitz von der Meteomedia GmbH in Bochum. Mit Temperaturen im zweistelligen Bereich ist und bleibt es auch in den nächsten Tagen nach der eisigen Kälte Anfang des Jahres durchaus mild. Es soll jedoch nach wie vor diesig bleiben und nieseln.

"Das Westeuropa-Hoch bringt uns die angenehmen Plusgrade, aber da die Luft in einem großen Bogen über den Atlantik zu uns gelenkt wird, ist es so feucht", erklärt die Meteorologin weiter. Sollte sich die Sonne doch mal durchsetzen, kann das Thermometer aber auf bis zu 15 Grad klettern. Erst zum Anfang der nächsten Woche soll es sich wieder ein wenig abkühlen, mit einem erneuten Kälteeinbruch muss in nächster Zeit niemand in NRW rechnen.

Kalendarischer Frühlingsbeginn am 20. März

So richtig frühlingshaft wird der Frühlingsanfang also wohl erstmal nicht. Rebekka Krampitz erklärt: "Die Sonne hat es schwer. Erstmal gibt es keinen wirklichen Frühling."

Bleibt zu hoffen, dass es dann wenigstens zum kalendarischen oder auch astronomischen Frühlingsbeginn schöner wird. Da der Kalender wegen der Schaltjahre ein wenig "vor geht", ist dieser übrigens ab diesem Jahr immer schon am 20. März. Dass die Meteorologen den Termin auf den Monatsanfang gelegt haben, hat rein statistische Gründe.