Bürgerinitiative auf Sponsorensuche

Maximiliane Rüggeberg
Pfarrer Joachim Zierke kämpft mit der Bürgerinitiative proErmelingschule für den Erhalt der Schule.
Pfarrer Joachim Zierke kämpft mit der Bürgerinitiative proErmelingschule für den Erhalt der Schule.
Foto: Peter Thiemann
Bönen.Das Bangen um die Zukunft der Ermelingschule geht weiter. Der Plan, die Schule mit Landesmitteln zu finanzieren ist gescheitert. „Die Idee der privaten Ersatzschule ist vom Tisch“, so Joachim Zierke, Sprecher der Bürgerinitiative proErmelingschule.Bönen.Das Bangen um die Zukunft der Ermelingschule geht weiter. Der Plan, die Schule mit Landesmitteln zu finanzieren ist gescheitert. „Die Idee der privaten Ersatzschule ist vom Tisch“, so Joachim Zierke, Sprecher der Bürgerinitiative proErmelingschule.

Der Grund: „Kommunen dürfen nicht den Anschein erwecken, finanzielle Defizite auf das Land abzuwälzen“, so Zierke. Da dieser Anschein im Fall der Ermelingschule durch die katastrophale Haushaltssituation der Gemeinde Bönen klar geweckt worden ist, darf sie sich nicht der Landesmittel bedienen, um die Schule zu erhalten.

Ein neues Konzept sieht vor, die Betriebskosten der Schule durch eine Stiftung und den Förderverein zu tragen, so Zierke. Somit müsse die Kommune nur die Kosten tragen, die ohnehin durch den Schulbesuch der Kinder entstehen, die im Falle einer Schließung andere Schulen besuchen würden.

„Derzeit schreiben wir Industrieunternehmen und Privathaushalte an“, schildert Joachim Zierke den Stand der Dinge. Der Erhalt der Ermelingschule sei von zentraler Bedeutung für die Infrastruktur an diesem Standort. Joachim Zierke, der im Ort auch Gemeindepfarrer ist, warnt aber auch vor Tagträumerei: „Es muss jedem klar sein, der Erhalt der Schule wird uns in jedem Fall etwas kosten“.