Bürger wehren sich gegen Mobilfunk-Mast

Foto: Manuela Schwerte/press

Ergste. Er sieht gesundheitliche Gefahren für die Menschen, die in der Umgebung leben. Deshalb hat sich Hans-Peter Mielke aufgemacht, gegen einen Mobilfunkstandort auf dem Parkplatz des Ergster Waldstadions in Nähe des Bürenbrucher Wegs vorzugehen. Erste Unterschriften hat er gesammelt und wird am Mittwoch, 29. Juni, um 17 Uhr ins Rathaus gehen, da sich dort der Ausschuss für Bürgeranregungen und Bürgerbeschwerden trifft.

Nach der Darstellung der Bundesnetzagentur mit Sitz in Bonn wurde zuletzt 2003 die Strahlenbelastung der Antennen gemessen, die jetzt noch auf der Schule an der Ruhr ihren Platz haben. Vor acht Jahren wurden die Grenzwerte aber deutlich unterschritten, machten 0,2 bzw. 0,008 Prozent des ausschöpfbaren Rahmens aus. Ob die Gesamtanlage seither verändert wurde, konnte ein Sprecher der Agentur gestern nicht klären. Er machte auf das Angebot aufmerksam, dass eine mobile Messanlage über einen längeren Zeitraum hinweg die Belastung untersuchen könne.

Dr. Gerhard Doll, in Schwerte praktizierender Kieferchirurg, hat sich seit Jahren mit der Frage befasst, welcher Belastung die Menschen durch Mobilfunk ausgesetzt sind. Der Arzt empfiehlt dringend, die Antennenmasten draußen vor der Stadt aufzustellen. Die Gemeinden Attendorn (Sauerland) und Gräfeling (Bayern) seien mit gutem Beispiel vorangegangen.

 
 

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