Brügge Ost: „Es sieht gut aus“

Altlastensanierung auf dem Bahnhofsgelände in Brügge Foto: Guido Raith
Altlastensanierung auf dem Bahnhofsgelände in Brügge Foto: Guido Raith
Foto: WR

Lüdenscheid.. „Es sieht gut aus“ für Brügge Ost. Edgar Weinert, Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Liegenschaften, ist zuversichtlich, dass es tatsächlich zur Entwicklung des früheren Bahngeländes zum Einzelhandelsgebiet kommt.

Es gebe inzwischen ein abgestimmtes Konzept zwischen der Projektentwicklungsgesellschaft Procom (Hamburg) und dem Märkischen Kreis, was den Umgang mit Altlasten beziehungsweise Altabfällen aus der früheren Nutzung durch Bahn und Industrie angehe.

Erschließung über
neue Volme-Brücke

Dieses Sanierungskonzept ist ausschlaggebend letztlich für die Wirtschaftlichkeit des Projekts, mit dem in Brügge immerhin 2,5 Hektar verkehrsgünstig gelegener Fläche erschlossen werden sollen.

Danach ist eine großflächige Auskofferung nicht erforderlich. Lediglich dort, wo man in den Boden eingreife, müsse Erdreich entweder entsorgt oder an anderer Stelle wieder eingebaut werden, erläuterte Weinert auf WR-Anfrage. Als Eigentümer der früheren Bahn-Flächen hatte die Stadt bereits den Grundstein für eine Nutzung gelegt, als sie gemeinsam mit dem AAV (Altlastensanierungs- und -aufbereitungsverband NRW) eine Ölblase auf dem Gelände beseitigt hatte.

Die Procom, die in einem hoch komplizierten und europaweiten Ausschreibungsverfahren für das Gelände als einziger Interessent übrig geblieben war, plant in Brügge die Errichtung eines Vollsortimenters, das heißt eines großen Verbrauchermarkts, eines Markts für Tierfutter, Getränkemarkt und Betten- und Matratzenhändler.

Auch die Erschließung war schon Gegenstand politischer Beratung in den Fachausschüssen; Sie würde über eine neue Brücke über die Volme erfolgen, so dass man von der Talstraße aus kommend nicht mehr auf eine T-Kreuzung auf der B 54 stoßen würde, sondern geradeaus mit dem Pkw das Gebiet ansteuern könnte.

Die dort ansässigen Unternehmen, Garden Art und Holz Vöpel, müssten bei der gedachten Erschließung auf dem Bahngelände umziehen.

 
 

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