Blues Company elektrisiert mit Ursprung aller Popmusik

Die Blues Company live in Concert bei der Märkischen Museumseisenbahn in Herscheid. Unplugged in der Sauerländer Kleinbahn
Die Blues Company live in Concert bei der Märkischen Museumseisenbahn in Herscheid. Unplugged in der Sauerländer Kleinbahn
Foto: WR

„Eine gut geölte Maschine“ erlebten am Samstag 250 Gäste im Lokschuppen der Märkischen Museumseisenbahn.

Die Blues Company um den Gitarristen Todor „Toscho“ Todorowic lieferte - wie in Herscheid gewohnt - gleich zwei Konzerte, unterbrochen vom Umstieg aus der Sauerländer Kleinbahn in den Lokschuppen. Nachdem die Fahrgäste Deutschlands dienstälteste Bluesband unplugged bei der Fahrt durchs Elsetal erlebt hatten, legte das Sextett im Lokschuppen voll elektrifiziert richtig los. Bevor Toscho und seine Mannen die Zuhörer mit dem „Ursprung aller Popmusik“ elektrisierten, heizte die heimische Formation Route 45 die Stimmung mit Rocksongs der 60er und 70er Jahre an. Wie gut die Maschine Blues Company geölt ist, erklärte Toscho nach einer grandiosen Zugabe.

„Eigentlich hätten wir heute gar nicht spielen können -- unser langjähriger Saxophonist Robert Kretzschmar ist vor wenigen Tagen gestorben“, sagte ein sichtlich bewegter Todorovic -- griff zur Gitarre und ließ für seinen Freund Robert den „Albatross“ (Song von Fleetwood Mac) über dem Elsetal aufsteigen. Schweigend verließ das Publikum den Lokschuppen.

 
 

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