Bestnoten für Azubis

Die Prüfungsbeste wurden vom stellvertretenden Landrat Dietmar Meeser (l), Franz Mockenhaupt (2.v. r..) und Bernhard Schmidt (r..) ausgezeichnet. Über diese Ehrung freuten sich: Lucas Josten, Christian Hilgers, Michael Bieker, Ensar Sadrija und Marcel Lüneburger
Die Prüfungsbeste wurden vom stellvertretenden Landrat Dietmar Meeser (l), Franz Mockenhaupt (2.v. r..) und Bernhard Schmidt (r..) ausgezeichnet. Über diese Ehrung freuten sich: Lucas Josten, Christian Hilgers, Michael Bieker, Ensar Sadrija und Marcel Lüneburger
Foto: WP

Kreis Olpe.. „Geschafft!“ – Franz J. Mockenhaupt, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK), brachte es auf den Punkt, was die 179 neuen Facharbeiter dachten.

Sie alle waren der Einladung der IHK und des Berufskollegs des Kreises Olpe gefolgt und konnten im Anschluss an eine Feierstunde in der Stadthalle Attendorn ihre Prüfungszeugnisse entgegen nehmen.

„Sie haben einen wichtigen Lebensabschnitt mit ihrer Ausbildung erfolgreich beendet. Sie sind jetzt Fachkräfte und eine der wichtigsten Gruppen in den Firmen der Region“, betonte Mockenhaupt. Immerhin sei jeder zweite Arbeitsplatz im Kreis Olpe in der Industrie beheimatet.

In NRW hingegen sei es nur jeder Fünfte: „Hinzu kommt, dass sie den Abschluss zu einem günstigen Zeitpunkt erreicht haben, da die Wirtschaft ihre Krise überwunden hat und die Industrie wieder boomt.“

Doch ganz ohne einen guten Rat wollte der Hauptgeschäftsführer der IHK die jungen Fachkräfte nicht entlassen. „Ihre Ausbildung ist ein guter Grundstock, doch ruhen sie sich nicht auf ihren Lorbeeren aus.“

Dietmar Meeser, stellv. Landrat des Kreises, gratulierte den Ex-Azubis ebenfalls. Auch er appellierte an die Jugendlichen, sich weiterzubilden.

Für Bernhard Schmidt, Leiter des Berufskollegs des Kreises Olpe, haben die neuen Facharbeiter bereits am Aufschwung mitgewirkt: „Sie haben ihren ersten Beitrag mit der bestandenen Prüfung geleistet. Aber Sie müssen auch zukünftig aktiv werden. Bleiben Sie auf dem neuesten Stand. Machen Sie ihren Techniker, Meister oder studieren Sie. Sie können auch Berufsschullehrer werden, denn auch die sind in der Zukunft gefragt.“ Schmidt ging auch darauf ein, dass die Frauen in den technischen Berufen immer noch in der Minderheit sind. „Der Fachkräftemangel kann auf Dauer aber nur wirksam bekämpft werden, wenn auch Mädchen in diesen Berufen ausgebildet werden. Wenn sie sich dann für diese Berufe entscheiden, sind sie oft in den Klassen die Leistungsträger. “

Die Prüfungsbesten in ihren Bereichen wurden anschließend ausgezeichnet. Von 22 Azubis im Bereich Elektroniker für Betriebstechnik legte Christian Hilgers aus Drolshagen (dy-pack Verpackungen) die beste Prüfung ab.

Bei den 54 ausgebildeten Industriemechanikern holte Marcel Lünenbürger aus Reichshof (Heinrich Huhn) den besten Schnitt. Lucas Jostes aus Serkenrode (Tracto Technik) war der beste Mechatroniker der 11 Prüflinge und Michael Bieker aus Benolpe (Viega) überzeugte bei 51 Azubis als bester Werkzeugmechaniker. Ensar Sadrija aus Kirchhundem (Egon Großhaus) freute sich, dass er als bester Zerspanungsmechaniker seine Ausbildung beendet hat. In diesem Bereich wurden 41 Jungen ausgebildet.

Anschließend wurden noch die Besten der einzelnen Berufsschulklassen besonders belobigt. Sie alle haben einen Durchschnitt mit einer „eins“ vor dem Komma.

Bei den Industriemechanikern wurde Marcel Lünenburger nochmals ausgezeichnet. Im Bereich Werkzeugmechaniker waren dies Felix Wurm, Peter Mühlbeier und Karl-Philipp Hupertz.

Klassenbester Mechatroniker war Martin Greitemann und bei den Elektronikern waren Christian Hilgers und Alexander Vogt die Besten in der Klasse.

 

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