Behinderte bei Sanierung im Blick

Der Bauauschuss besuchte den Bahnhof Dahlerbrück, um sich ein Bild der angekündigten Sanierungsmaßnahmen zu machen. Foto:Kai Pottgießer
Der Bauauschuss besuchte den Bahnhof Dahlerbrück, um sich ein Bild der angekündigten Sanierungsmaßnahmen zu machen. Foto:Kai Pottgießer
Foto: Kai Pottgießer

Dahlerbrück.. Das Thema Bahnhofsumbau Dahlerbrück erfährt eine dritte Auflage. Wie gestern im Bau- und Planungsausschuss im Rathaus und zuvor bei einem Ortstermin erläutert wurde, hat die DB Station & Service die Pläne zur Sanierung ein weiteres Mal überarbeitet.

Der Basis einer behindertengerechten Anlage wurde seitens des Eisenbahnbundesamtes Baurecht erteilt. Es fehlt nur noch die Zusage einer Förderung aus Landesmitteln, dann können noch in diesem Jahr die Arbeiter anrücken.

Erste Planung aus
dem Jahr 1999

Die erste Umbauplanung stammt aus dem Jahr 1999 und wurde 2002 aktualisiert. Sie sah unter anderem einen neuen Bahnsteig zwischen Bahnhofsgebäude und Gleisanlage vor. Der vor dem Gebäude liegende Parkplatz sollte danach über eine Treppe erreichbar sein, die am südlichen Ende des Bahnsteigs vorgesehen war. Doch die Fördermöglichkeit ist nur bei einem behindertengerechten Umbau gegeben. So nahmen sich die Planer der DB Station & Service die Angelegenheit erneut vor und präsentierten nun mit Schreiben vom 10. März 2011 eine neue Version.

Zum geplanten Bauvorhaben schreibt die DB: „Der Bahnhof Dahlerbrück ist eine Verkehrsstation, die von rund 300 Reisenden pro Tag genutzt wird.“ Zur Verbesserung der Funktionalität und Qualität soll diese Station zu einem Flächenbahnhof umgebaut werden. Ziel sei es, einen „durchgängigen Qualitäts- und Sercivestandard auf den betroffenen Kursbuchstrecken zu erreichen, wobei eine einfache und robuste Bauweise sowie eine Beschränkung auf das Notwendigste mit gleichzeitiger Vandalismusresistenz und Reinigungsfreundlichkeit“ im Vordergrund stünden.

Unterführung muss verfüllt werden

Der aktuelle Bahnsteig ist durchschnittlich fünf Meter breit und hat ein 33 Meter langes Dach im Mittelteil. Darunter befindet sich auch der Treppenzugang, zu dem ein Personentunnel führt. Geplant ist nun, den Bahnsteig in der vorhandenen Lage herzustellen und über eine rund 17 Meter lange Zuwegung behindertengerecht an den Bahnübergang Glörstraße anzuschließen. Zum Bau müssen die Treppe samt Unterführung verfüllt und das Dach abgerissen werden, um die erforderliche Bahnsteigbreite zu erreichen.

Bereits 2002 war auch vorgesehen, den Parkplatz neben dem Bahnhof durch die Gemeinde herrichten zu lassen, da es sich um die einzige Parkmöglichkeit für Reisende im Umfeld handelt. Doch die bereitgestellten Haushaltsmittel in Höhe von 25 000 Euro wurden nicht in Anspruch genommen. Sie sollen nun erneut in den Finanzplan der Gemeinde geschrieben werden und für 2012 abrufbar sein, so der Beschlussvorschlag, den der Ausschuss durchwinkte.

Weitere Themen waren die Sanierung an der Sporthalle Spormecke, Berliner Kissen für die Straße Löh

 
 

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