An den Grundschulen lebt das Plattdeutsch

Die Sieger des Plattdeutschen lesewettbewerbs 2012. Foto Wolfgan g Teipel
Die Sieger des Plattdeutschen lesewettbewerbs 2012. Foto Wolfgan g Teipel
Foto: WR

Schalksmühle. Plattdeutsch ist eine aussterbende Mundart – aber nicht an den Schalksmühler Grundschulen. Sie halten den Dialekt der Vorväter hoch. Gestern stellten sich zehn Mädchen und Jungen beim Plattdeutsch-Vorlesewettbewerb einem Publikum aus Eltern und Schülern sowie einer Jury. Die Kinder mussten die knifflige Aufgabe lösen, einen Text möglichst fehlerfrei vom Blatt abzulesen. Das war gar nicht so einfach bei doch recht sperrigen Wörtern.

Die Geschichte handelte vom Soldaten, der vom „Ollen Fritz“ (Spitzname für König Friedrich II.) auf listige Art und Weise verheiratet wird.Der Vortrag von Delia Reuter war nahezu perfekte. Sie erhielt die höchste Punktzahl von der Jury und damit den ersten Preis. Zweiter wurde Dewitt Rutkowski. Tobias Behan kam auf Platz drei. Anerkennungspreise erhielten Elias Castelein, Michelle Enes, Maike Piepenstock, Alina Zinn, Laura Jane Haberland, Fiona Lueg und Dana Menges. Alle Vorleser gehören zur insgesamt zwölfköpfigen Plattdeutsch AG der Schule. Jürgen Schmitz und Karl Heinz Engels leiten diese Arbeitsgemeinschaft seit vielen Jahren. Sie verabschiedeten sich gestern von ihren fleißigen Plattdeutsch-Schülern, die im kommende Jahr weiterführende Schulen besuchen werden. Jürgen Schmidt von den plattdeutschen Freunden in Halver bedankte sich bei der Schule und der Sparkasse, die seit Jahren den Erhalt der plattdeutschen Sprache fördern.

 
 

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