Aller guten Dinge sind drei – auch beim Festzug

Küntroper Schützenfest 2012Der Festzug. Foto: Mark Sonneborn
Küntroper Schützenfest 2012Der Festzug. Foto: Mark Sonneborn
Foto: Mark Sonneborn

Küntrop..  Bedrohlich dunkle Wolken zogen den ganzen Samstagnachmittag lang immer wieder über Küntrop hinweg – doch das Wetter hielt. Und so wurde der diesjährige Festzug zum Vergnügen für alle Küntroper, die sich in der Garbecker Straße trafen, um die Schützen mit dem scheidenden Königspaar Dominik Schmöle und Meike Zeller samt Hofstaat sowie dem Feuerwehrmusikzug Langenholthausen und dem Spielmannszug aus Dahle, vorbeiziehen zu sehen.

Gleich dreimal marschierte der Tross durch die Garbecker Straße, wo gegen 15 Uhr das Antreten stattgefunden hatte und wo sich die Schaulustigen in den Vorgärten bei Kaffee und Bier zusammenfanden. Erst wurde der König abgeholt, dann, nach einer weiteren „Acht“ durchs Dorf, war die Schützenhalle das Ziel, wo sich das „alte“ Paar noch einmal dem Publikum präsentierte. Küntrops Schützenvorsitzender Ralf Tönnesmann ehrte im Anschluss an den Festzug die Jubelpaare.

„Ich persönlich habe größten Respekt davor, wenn ein Jubiläum weit länger zurückliegt, als ich alt bin“, würdigte Tönnesmann die 50 Jahre, die es nun schon her ist, seit Ursula Grünebaum an der Seite ihres bereits verstorbenen Ehemannes regierte. Auf immerhin 25 Jahre blickte Eva Heuser zurück, deren König aus dem Jahr 1987 ebenfalls bereits verstorben ist. Für beide gab es Blumen und Glückwünsche des Vorstandes. Nach dem Kindertanz und dem Königstanz folgte der große Festball am Abend in der Schützenhalle. „Hier wächst zusammen, was zusammengehört“, stellte Reimbert Sand klar.

Rappelvolle Tanzfläche

Die Vorsitzenden aus Affeln (Stefan Kemper), Neuenrade (Björn Sip) und Küntrop feierten selbstverständlich gemeinsam. Gegen 22 Uhr nahm die Party allmählich richtig Fahrt auf. „Eine tolle Stimmung hier. Die steht bei und auch im Vordergrund. Unser Schützenfest wird nicht nach Hektolitern bewertet“, verdeutlichte Sand. Auf der Tanzfläche war des den ganzen Abend über rappelvoll. Die Cover-Band „Schlussakkord“ bewies mit ihrer Song-Auswahl bestes Gespür. Pop und Schlager wechselten sich ab mit den Märschen des Feuerwehrmusikzuges Langenholthausen, der ebenfalls zur Stimmung beitrug.

 
 

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