Abriss der Lichtburg ist in Sicht

Holger Schmälzger
Foto: IMMOfair

Lünen. Am Stadteingang südliche Lange Straße wird zur Zeit fleißig an der neuen Straßenführung gearbeitet, in einigen Wochen werden sich Abrissarbeiten am alten Kino und Gründungsarbeiten für den Neubau „Atrium Lünen“ dazu gesellen.

Die Lüner Immobilienfirma Immofair, welche für die Vermarktung des Neubaus zuständig ist, hatte zuletzt auf die Baugenehmigung der Stadt gewartet, diese wurde am Mittwoch letzter Woche erteilt. Da auch die Abbruchgenehmigung vorliegt, kann aus Immofair-Sicht endlich mit den Bauarbeiten begonnen werden. „Wir sind mitten in der Ausschreibung für die Gewerke“, berichtet Projektleiter Dr. Thomas Feuerabend. Oktober 2011 soll das Atrium fertig sein, den genauen Termin für den Baubeginn konnte der Bauingenieur aufgrund der gerade laufenden Terminabstimmungen noch nicht nennen. Die Abrissarbeiten der alten Lichtburg stehen aber wohl in circa zwei bis drei Monaten an. Der Abriss sei dabei nicht das Problem, sondern die Terminabstimmung mit Spezialfirmen, die für die Bohrpfähle der Gründung zuständig sein werden. Und die 60 Pfähle werden in Verzahnung mit den Abrissarbeiten erstellt.

Dazu gehören auch Sicherungsmaßnahmen für die benachbarten Gebäude. Da die Pfähle erschütterungsfrei gebohrt und nicht gerammt werden, gäbe es keine Belästigung für die Nachbarn, so Feuerabend.

Für drei der insgesamt zehn Wohnungen gibt es bereits feste Kaufzusagen. Darunter auch das große, sogenannte Penthouse 1 mit insgesamt 212 m², zwei Dachterrassen (zusammen 84 m²), drei Schlafzimmern mit jeweiligem Ankleideraum und Wohnatelier mit 70 m². Für den Kaufpreis von 468 000 Euro kann der Besitzer außerdem direkt per Fahrstuhl in seine Wohnung gelangen. Ansonsten haben die restlichen Wohnungen eine Fläche von 78 bis zu 140 m². Außerdem ist auch eine der zwei Ladenzeilen im Erdgeschoss bereits verkauft. „Erfreulich“, wie der Projektleiter sagt, diese Zahl läge schon über dem Durchschnittlichen. Aus Erfahrung steige die Nachfrage, wenn das Projekt fertig sei, bzw. wenn die ersten Arbeiten losgehen. Die Teilungserklärung soll nächste Woche fertiggestellt sein.

Durch die großzügige Architektur werden nahezu alle Wände nichttragend ausgeführt, die Raumaufteilung ist flexibel, Interessenten können daher in der Bauphase ihre Wünsche noch äußern. Das Atrium wird außerdem eine Tiefgarage mit 14 Stellplätzen unter sich beherbergen. Das Bauprojekt, das um die 3,2 Millionen kosten wird, wäre mit seiner lichtdurchfluteten Bauweise und moderner Architektur nach dem Bau des Zentrums für junge Mode und den Umbauarbeiten an der Lange Straße eine weitere Aufwertung für den Eingangsbereich zur Innenstadt.