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Spielplatzbau wird verschoben

Schleddenhof: 2853,60 Euro für sieben Vereine

21.08.2011 | 15:11 Uhr
Schleddenhof: 2853,60 Euro für sieben Vereine
Im Nachklang des 24-Stunden-Schwimmens im Schleddenhof wurden die erfolgreichen Vereine geehrt.

Iserlohn. Über insgesamt 2853,60 Euro konnten sich am Freitagnachmittag sieben Vereine freuen, die beim 17. Sparkassen-24-Stunden-Schwimmen Mitte Juli fleißig im Schleddenhof-Becken unterwegs war.

Denn wie berichtet kamen zu den diesmal von den 175 Teilnehmern erschwommenen 1553,60 Euro noch die 1300 Euro, die die (Kilometer-)Sponsoren trotz des wetterbedingten Abbruchs im vergangenen Jahr gespendet hatten. Bedacht wurden diesmal alle Vereine, die mit wenigstens fünf Mitgliedern im Schnitt mindestens jeweils fünf Kilometer, insgesamt also mehr als 25 Kilometer, im Wasser zurückgelegt hatten. Die mit Abstand meisten Bahnen hatten wieder Mitglieder des Iserlohn Schleddenhofer Bade- und Schwimmvereins „abgerissen“. Dessen Jugend, die das Schwimmevent organisiert hatte, bekam deswegen mit 1297,89 Euro auch den größten Anteil an der Gesamtsumme. „Anders als sonst behalten wir davon aber nicht die Hälfte für unsere eigene Kasse, sondern spenden alles für den neuen Kinderspielplatz im Freibad“, kündigte Jugendsprecherin Stephanie Hennecke an.

Denn der Bau muss - wie berichtet - ein weiteres Mal verschoben werden aufgrund der Tatsache, dass der Sommer, der seinen Namen bislang nur an einigen wenigen Tagen wie am Wochenende verdient hat, ein tiefes Loch in die Finanzplanung gerissen hat. „Mit den in den vergangenen Jahren angesparten Reserven, die jetzt eigentlich für den Kinderspielplatz verwendet werden sollten, müssen wir jetzt erst einmal das erwartete Minus von rund 30 000 Euro decken“, erklärte die ISSV-Vorsitzende Bettina Schotte. Auch wenn es in den nächsten Tagen schön sein sollte, wird aller Voraussicht nach das Freibad am kommenden Samstag oder Sonntag (27./28. August) geschlossen. „Bei Heizkosten von 300 bis 400 Euro pro Tag rechnet es sich einfach nicht mehr“, machte Schotte deutlich. Auch der I 95-Vorsitzende Rüdiger Schilling glaubt nicht, dass über das angedachte Saisonende am Samstag, 3. September, hinaus das Heidebad noch geöffnet sein wird. „Die Erfahrung zeigt, dass sich das auch bei schönem Wetter dann einfach nicht mehr lohnt und rechnet.“

Grund zur Freude hatte Schilling am Freitagnachmittag dennoch, konnte er doch für die Vereinskasse 316,35 Euro entgegennehmen, die die I 95-Mitglieder im Schleddenhof erschwommen hatten. Maßgeblichen Anteil daran hatte Stefan Grote, der mit 42,3 Kilometern mit Abstand die längste Strecke in den 24 Stunden am 16. und 17. Juli zurückgelegt hatte. Bei der Spenden-Übergabe am Freitag war der 44-jährige Druckerei-Inhaber jedoch nicht als I 95-Mitglied, sondern als einer der 15 Kilometer-Sponsoren dabei. Wie auch Annemone Kemper vom gleichnamigen Malerbetrieb und die ISSV-Vorsitzende Bettina Schotte, die zugleich die Steuerberater-Kanzlei Schotte & Reindl vertrat. Außerdem belohnten diesmal wieder Best Carwash, Blumen Risse, Sanitär & Heizung Ellebrecht, Restaurant Schleddenhof-Gerdes, Zöpnek-Glas, Live Project Veranstaltungsservice, die Firma Medice Arzneimittel Pütter, das Nordsee-Restaurant, die Provinzial-Versicherung Werzner & Freiburg, Rolladen Brey, Raumausstattung Werner Sander und die Stadtwerke Iserlohn die Leistung der teilnehmenden Vereine.

Erstmals mit sechs Schwimmern angetreten war dabei der Sporttaucherclub (STC) Volmarstein: Die errangen in den verschiedenen Wertungen nicht nur vier Pokale, sondern erschwammen sich auch noch 231,58 Euro. Gemeinsam nahmen Martin Fischer, Martin und Liane Meffert sowie Ralf, Ira und Amon Luca Piepenbrink das Geld am Freitagnachmittag entgegen und kündigten bereits an, auch im nächsten Jahr dabei sein zu wollen.

Das erste Mal mit dabei waren auch die „Silberfischchen“, die insgesamt 230,11 Euro erschwammen. „Leider ist uns bislang kein Ansprechpartner des Vereins bekannt“, hofft Stephanie Hennecke auf diesem Wege einen Verantwortlichen zu erreichen, der sich bitte im Schleddenhof ( 62002) melden soll. „Wir wissen lediglich, dass mal ein Team mit diesem Namen beim Wasserballturnier in Hohenlimburg dabei war.“

Klar ist hingegen, dass die Schwimmer aus der Kirchengemeinde Berchum nach den ISSV-Mitgliedern am meisten beim 24-Stunden-Schwimmen aktiv waren und dafür jetzt 401,50 Euro bekommen. Freuen können sich außerdem noch der Schwimmverein Bie-ber Lendringsen über 190,47 Euro sowie der Musikverein Letmathe über 185,70 Euro.

Torsten Lehmann


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