Hochzeit: Paar verweigert Fotografin Essen und Getränke – das sollte es bitter bereuen

Hochzeit: Paar verweigert Fotografin Essen und Getränke – das sollte es bitter bereuen (Symbolbild).
Hochzeit: Paar verweigert Fotografin Essen und Getränke – das sollte es bitter bereuen (Symbolbild).
Foto: imago/Panthermedia

Jedes Paar will doch am liebsten wunderschöne Fotos von der eigenen Hochzeit.

Doch immer öfter sind Fotografen auch das, woran die Turteltäubchen sparen. Tatsächlich werden Bekannte und Verwandte gefragt. Das tat auch dieses Paar für seine Hochzeit.

Hochzeit: Essen und Trinken auch für den Fotografen

Eines sollte in jedem Fall gelten: Auch ein Fotograf will nach stundenlanger Arbeit etwas zu essen und zu trinken haben, er will sich auch einmal einen Moment setzen.

Das aber verweigerte ein Paar seiner Fotografin – und obwohl sie mit Braut und Bräutigam befreundet war, griff sie zu einem drastischen Mittel.

Doch von vorne: Die Fotografin erzählt ihre Geschichte auf der Plattform „Reddit“.

Sie sei eigentlich keine Fotografin, sondern Hundefriseurin. Sie mache aber Bilder von den Hunden und stelle diese auf Instagram und Facebook online. Ein Freund von ihr heiratete, heißt es weiter.

Wie so oft, wollte das Paar Geld am Fotografen sparen und fragte einfach die Freundin. „Ich sagte ihm, dass das nicht mein Ding sei, aber er hat mich überzeugt, weil er meinte, die Bilder müssten nicht perfekt sein.“ Also ließ sich die Friseurin überzeugen – und stimmte zu für 250 Dollar die Fotos zu machen. „Das ist nichts für ein zehnstündiges Event“, fügt sie noch hinzu. Die Hochzeit sollte von 11 Uhr bis etwa 19.30 dauern.

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Doch die Entscheidung bereute sie bitter.

Hochzeit: Kein Sitzplatz für den Fotografen

Zunächst nichts Ungewöhnliches: Die Fotografin hängt am wörtlichen Rockzipfel der Braut, folgt ihr von Termin zu Termin, macht Fotos von der Zeremonie, dem Empfang, Reden und Gästen.

„Gegen 17 Uhr wurde das Essen serviert“, erzählt sie weiter. „Mir wurde gesagt, ich dürfte nicht essen, weil ich die Fotografin sei.“ Nicht einmal einen Platz hatte man für sie vorgesehen. Dabei war sie ursprünglich sogar auf der Gästeliste gewesen und hatte als ganz normaler Gast eine Einladung bekommen.

Obendrauf kommt: Es war sehr heiß an dem Tag. Über 40 Grad sollten es gewesen sein.

Also entschied sich die Fotografin, mit dem Bräutigam über die belastende Situation zu sprechen: „Ich sagte dem Bräutigam, dass ich 20 Minuten Pause brauche, um etwas zu essen und zu trinken. Es gab keine Bar, ich konnte nicht einmal Wasser bekommen. Und meine beiden Flaschen waren schon lange leer.“ Daraufhin habe der Bräutigam ihr gesagt, sie könne entweder Fotografin sein – oder die Feier ohne Bezahlung verlassen.

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Das sind beliebte Hochzeitsbräuche:

  • Brautstrauß-Werfen
  • Hochzeitstorte anschneiden
  • Tauben fliegen lassen
  • Brautentführung
  • Die Braut über die Schwelle tragen

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„Mit der Hitze, dem Hunger und generell verärgert wegen der Umstände, habe ich ihn gefragt, ob er sich sicher sei und er sagte ja“, schrieb die Fotografin. Und das war der Satz, der das Fass zum Überlaufen brachte.

Sie griff sich seine Kamera und löschte alle Fotos, die sie bisher von dem Event gemacht hatte. „Ich habe alle Fotos gelöscht, während er zugesehen hat, habe ihm gesagt, dass ich nicht mehr seine Fotografin bin. Dann bin ich gegangen.“

Hochzeit: Community mit eindeutiger Reaktion

Die Frage an die Reddit-Community liegt daher auf der Hand: „War ich ein A******ch?“

Die Nutzer fällen ein eindeutiges Urteil: „Du hättest deine Gesundheit riskieren können und sie haben dich wie Dreck behandelt“, heißt es. „Das Paar wollte es zum Freundschaftspreis und haben nicht einmal Essen übriggehabt?“, empört sich ein andere. „Ich würde diese Freundschaft überdenken“, rät ein weiterer. „Einer hungrigen Person ein Ultimatum zu stellen, ist ein großer Fehler“, urteilt ein weiterer Mensch.

Einige andere hingegen können zwar das Verhalten der Fotografin verstehen, hätten in der Situation aber anders reagiert: Sie wären einfach gegangen und hätten für die Herausgabe der Fotos dann mehr Geld verlangt – oder erst auf Bezahlung beharrt.