So bleibt der Darm gesund

Gut für den Darm: Neben Obst, Gemüse und Getreide können auch Produkte aus dem Reformhaus schützen. Foto: Reformhaus
Gut für den Darm: Neben Obst, Gemüse und Getreide können auch Produkte aus dem Reformhaus schützen. Foto: Reformhaus
Obst, Gemüse und reichlich Ballaststoffe helfen, Darm und Verdauung gesund zu halten. Was Sie sonst noch machen können, um den Darm gesund zu halten und warum das so wichtig ist lesen sie hier.

Essen. Sie gelten als eher unappetitliche Themen – der Darm und die Verdauung. Trotzdem sollten wir dieses Organ nicht vernachlässigen. Denn der Darm ist einerseits dafür zuständig, die aufgenommene Nahrung zu zerlegen, aufzunehmen und nicht Verwertbares auszuscheiden.

Andererseits ist er unentbehrlich für die Körperabwehr. Rund 80 Prozent des Immunsystems sind hier angesiedelt. Und nicht zuletzt treffen wir viele Entscheidungen aus dem Bauch heraus. Neuere Untersuchungen sprechen dafür, dass sich das Bauchgehirn nicht unwesentlich an Entscheidungsprozessen beteiligt.

Gute Gründe also, den Darm gesund zu halten. Und dafür kann man eine ganze Menge tun – etwa mit einer richtigen Ernährung.

Viel Frisches – am besten gleich fünf mal am Tag

Obst und Gemüse bringen nicht nur bunte Abwechslung auf den Tisch. Sie sind außerdem kleine Vitaminwunder, liefern jede Menge Mineral- sowie verdauungsfördernde Ballaststoffe und versorgen den Körper mit sekundären Pflanzenstoffen. Fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag sind optimal. Dabei lassen sich ein bis zwei Rationen auch gut durch hochwertige Vollfruchterzeugnisse, Frucht- oder Gemüsesäfte etwa aus dem Reformhaus ersetzen.

Faserstoffe aus der Pflanzenkost haben gleich zwei Vorteile: Sie erhalten ein günstiges Bakteriengleichgewicht, da sie den Mikroorganismen als Nahrungsquelle zur Verfügung stehen, und dienen außerdem als wichtige Quellstoffe, um das Stuhlvolumen zu erhöhen. Das beschleunigt die Darmpassage, verhindert Verstopfung und einen langen Kontakt von krebserregenden Stoffen mit der Darmwand.

Der Darm braucht den richtigen Ballast

Themenwochen Ernährungsexperten empfehlen rund 30 Gramm Ballaststoffe am Tag. Beim Frühstück lassen sich süße Flakes zum Beispiel durch Porridge oder Müsli mit frischem Obst ersetzen. Und: Bei Brot und Nudeln öfter mal zur Vollkornvariante greifen. Auch ungeschälter Reis oder Getreide wie Hirse, Dinkel oder Quinoa sind ballaststoffreiche Alternativen. Wer die Aufnahme noch etwas steigern möchte: Auch ungeschroteter Leinsamen, Hafer- beziehunsweise Dinkelkleie quellen im Darm, steigern das Stuhlvolumen und setzen so den Darm in Bewegung.

Zu den ganz besonderen Ballaststoffen gehören Inulin und Oligofructose. Diese stammen aus der Chicorée- oder Zichorien-Wurzel beziehungsweise aus Topinambur und fördern gezielt das Wachstum der gesunden Milchsäurebakterien. Produkte mit diesen speziellen Ballaststoffen – in der Fachsprache als Prebiotika bekannt – sind im Reformhaus erhältlich.

 
 

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