Selbst Salate sind dabei: Diese Alltagslebensmittel sind die totalen Zuckerbomben

Keine Lust auf unnötigen Zucker? Dann solltest du das Dressing zum Salat lieber selbst anrühren. (Symbolbild)
Keine Lust auf unnötigen Zucker? Dann solltest du das Dressing zum Salat lieber selbst anrühren. (Symbolbild)
Foto: Eva Gruendemann / imago/Westend61
Wer denkt, Zucker stecke nur in Schokolade oder Gummibärchen, der irrt sich. Selbst herzhafte Lebensmittel enthalten Süßungsmittel.

Berlin.  Ein Smoothie zum Frühstück und mittags eine Schüssel Salat. Gesünder geht’s doch kaum! Das zumindest denken die meisten. Doch auch in scheinbar gesunden Lebensmitteln steckt oft eine Menge Zucker.

Welche Lebensmittel in Wahrheit totale Zuckerbomben sind und wie man sie umgehen kann, darüber berichtet das Online-Magazin „Fitbook“.

Yoghurt und Müsli

Viele Menschen beginnen ihren Tag selbstverständlich mit einem Müsli und als kleinen Snack zwischendurch macht man sich gerne mal einen Becher Joghurt auf. Dabei sollte man bei diesen beiden Produkten beim nächsten Mal ganz genau aufpassen. „In 150 Gramm Fruchtjoghurt stecken sechs Würfelzucker“, weiß Ernährungsmediziner Matthias Riedl aus Hamburg.

Ähnlich gesüßt seien die meisten Cerealien und Cornflakes. Ernährungsberaterin Antonia Wiedekind aus Landau in der Pfalz rät deshalb dazu, Müsli selbst zusammenzumischen, mit unverarbeiteten Getreideflocken und Gewürzen wie Zimt und Nüssen. Naturjoghurt mit frischem Obst sei die perfekte Fruchtquark-Alternative.

Statt Haushaltszucker – das sind fünf Alternativen

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Salate und Smoothies

Salate, Soßen, Dressings, Dips, Säfte und Smoothies. Was klingt wie eine Reihe von Lebensmitteln, die man fast ausschließlich ohne schlechtes Gewissen verzehren kann, hat einen Haken: der versteckte Zucker.

„In Fertigdressings ist fast immer Zucker zugesetzt, oft in Form von Glukosesirup“, erklärt Matthias Riedl.“ Auch die meisten Smoothies seien mit Fruchtsaft mit einem hohen Zuckeranteil gestreckt. Hier rät der Ernährungsexperte zu Wasser mit Kräutern, Ingwer, Gemüse- oder Obststücken.

Nicht einmal teure Feinkostsalate und Gemüse aus dem Glas seien oft das Wahre. Der Ernährungsexperte weiß: „Gemüse im Glas, insbesondere Rotkohl, enthält einen hohen Anteil an Zucker.“

Fertiggerichte

Generell gilt: Selbermachen ist die Devise! Denn wer hätte schon geahnt, dass auch in einer gekauften Currywurst oder einer Tiefkühlpizza große Mengen von Zucker enthalten sind? Fertiggerichte sind voll mit dem Süßungsmittel, das laut Antonia Wiedekind von den Unternehmen mit Namen wie „Fruchtsüße“ oder mit den Begriffen Glukose, Laktose, Dextrose oder Maltose getarnt wird.

Selbstgekochte Speisen die beste Alternative, allerdings muss man für eine gesunde Ernährung auch ein bisschen mehr Zeit mitbringen, als nur Tüten zu öffnen und den Ofen für die Pizza aufzuheizen – teuer muss es allerdings nicht immer sein. (alka)

 
 

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