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Ölhaltiger Tränenersatz kann bei trockenem Auge helfen

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Foto: Getty
Büroarbeit vor dem Bildschirm beansprucht die Augen besonders stark. Deswegen spricht man auch vom Office-Eye-Syndrom wenn die Augen brennen, ermüden und lichtempfindlich werden. Abhilfe kann ein ölhaltiges Tränenersatzmittel schaffen, dass den gestörten Tränenfilm im Auge reguliert.

Düsseldorf. 

Brennende, lichtempfindliche und müde Augen sind oft einfach zu trocken. Häufig klagen Menschen darüber, die lange am Bildschirm arbeiten. Dann spreche man vom Office-Eye-Syndrom, erläutert der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands in Düsseldorf.

Verdunstete Tränenflüssigkeit ersetzen

Meist liege es daran, dass die Tränenflüssigkeit zu schnell verdunstet, weil der ölige Anteil des Tränenfilms gestört ist. Ölhaltige Tränenersatzmittel könnten die Beschwerden lindern.

Der Verband schätzt, dass etwa 15 Millionen Menschen bundesweit am Trockenen Auge leiden. Damit sei diese Augenkrankheit die häufigste hierzulande. Vielfach seien dabei die Öldrüsen an den Lidkanten verändert und verstopft. Betroffene haben dann oft auch das Gefühl, dass ein Sandkorn im Auge reibt. (dpa)