Neue Krebs-Studien warnen vor Handys

DerWesten
Die Weltgesundheitsorganisation warnt: Telefonieren mit dem Handy könnte Krebs auslösen. Eindeutige Beweise gebe es allerdings noch nicht. (zu ddp-Text) Foto: Michael Gottschalk/ddp
Die Weltgesundheitsorganisation warnt: Telefonieren mit dem Handy könnte Krebs auslösen. Eindeutige Beweise gebe es allerdings noch nicht. (zu ddp-Text) Foto: Michael Gottschalk/ddp
Foto: ddp
Die Weltgesundheitsorganisation warnt: Telefonieren mit dem Mobiltelefon könnte riskant sein. Nach Auswertung von neuen Studien könne weiterhin nicht ausgeschlossen werden, dass die Handy-Nutzung krebserregend ist.

Paris. Telefonieren mit dem Handy ist „möglicherweise krebserregend“. Zu diesem Ergebnis kommt das Internationale Krebs-Forschungszentrum (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nach der Auswertung zahlreicher Studien.

Zwar gebe es bislang keine eindeutigen Beweise für Gesundheitsrisiken durch das Telefonieren, sagte der Leiter einer Expertenrunde, Jonathan Samet, am Dienstag nach achttägigen Beratungen im französischen Lyon. Die hochfrequente elektromagnetische Strahlung von Handys führe aber möglicherweise zu einem erhöhten Risiko, an einem Hirntumor zu erkranken. Das höchste Risiko haben demnach Viel-Telefonierer.

Die 31 Experten aus 14 Ländern beriefen sich dabei insbesondere auf zwei umfangreiche Studien. Dabei wurden auch Menschen untersucht, die schon seit bis zu 15 Jahren ein Mobiltelefon nutzen. Langfristige Risiken durch die Strahlenbelastung können demnach nicht ausgeschlossen werden. (afp)