Menopause vor dem 45. Lebensjahr erhöht Risiko für Osteoporose

Frauen, die besonders früh in die Wechseljahre kommen, haben ein erhöhtes Osteoporose-Risiko.
Frauen, die besonders früh in die Wechseljahre kommen, haben ein erhöhtes Osteoporose-Risiko.
Foto: Getty Thinkstock
Frauen, die vor dem 45. Lebensjahr in die Wechseljahre kommen, sollten besonders auf ihre Gesundheit achten. Denn: Eine frühe Menopause erhöht das Risiko für Osteoporose. Eine gesunde Ernährung und regelmäßiges Widerstands- und Belastungstraining stärken die Knochen.

Nyon.. Zu den Risikofaktoren für Osteoporose bei Frauen gehört unter anderem eine frühe Menopause vor dem 45. Lebensjahr. Darauf weist die International Osteoporosis Foundation (IOF) in Nyon (Schweiz) hin. Die Erkrankung schwächt die Knochen und begünstigt Brüche.

Zwar könne Osteoporose bei Frauen in jedem Alter ausbrechen, die Gefahr sei in den Wechseljahren aber besonders groß. Zu diesem Zeitpunkt sollte daher auch der Arzt in einem Test herausfinden, wie gesund die Knochen sind.

Übermäßiger Alkoholkonsum ist kontraproduktiv

Frauen, die auf die Wechseljahre zugehen, ergreifen am besten vorbeugende Maßnahmen. Dazu gehört laut IOF drei- bis viermal pro Woche eine Mischung aus Widerstands- und Belastungstraining.

Außerdem sollten die Knochen durch Ernährung mit Kalzium, Eiweiß und genügend Vitamin D unterstützt werden. Früchte und Gemüse gleichen den vermehrten Proteinbedarf aus. Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum und ein hohes Körpergewicht seien kontraproduktiv. (dpa/tmn)

 
 

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