Körperliche Fitness minimiert Risiko für Herzinfarkt-Tod

Sport und Fitness beugen dem Herzinfarkt-Tod vor.
Sport und Fitness beugen dem Herzinfarkt-Tod vor.
Foto: imago stock&people
Trainierte Menschen haben ein deutlich geringeres Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben, als nicht trainierte. Das haben amerikanische Forscher herausgefunden. Körperliche Fitness minimiert demnach das Risiko um mehr als die Hälfte.

Düsseldorf. Körperlich fitte Menschen im Alter 50 oder 60 Jahren haben ein deutlich geringeres Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben als nicht fitte Altersgenossen. Das haben Forscher verschiedener Institutionen im US-amerikanischen Dallas herausgefunden, indem sie die Daten von 11.049 Männern im Alter zwischen 45 und 69 Jahren analysiert haben. Die Patienten sind durchschnittlich über einen Zeitraum von 25 Jahren beobachtet worden.

Ihre Studienergebnisse haben die Wissenschaftler im "Journal of the American College of Cardiology" veröffentlicht. Insgesamt sind 1.106 der beobachteten Menschen an einem Herzinfarkt gestorben. Bei der Analyse hatte sich deutlich gezeigt, dass sie eine geringere körperliche Fitness aufgewiesen haben als die übrigen Personen. Laut der Forscher besitzt ein 45-jähriger Mann mit hoher physischer Leistungskraft nur ein Risiko von 3,4 Prozent für einen Herzinfarkt-Tod. Bei geringer Fitness liegt die Gefahr bereits bei 13,7 Prozent.

Auch im Alter von 55 Jahren sind fitte Männern mit einem Risikofaktor von 15,3 Prozent besser vor einem Infarkt geschützt als andere, bei denen die Gefahr schon bei 34,2 Prozent liegt, also jeder Dritte wahrscheinlich durch einen Herzinfarkt sterben wird. Eine ähnlich Verteilung bestätigte sich im Alter von 65 Jahren. Es lohnt sich also, in Bewegung zu bleiben und damit seine körperliche Fitness bis ins Alter zu bewahren. (mp)