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Das Vertrauen der Patienten muss man sich jeden Tag erarbeiten

Was macht einen guten Zahnarzt aus? - Dr. Dr. Jürgen Braunsteiner im Interview.

Essen.. Was macht einen guten Zahnarzt aus?

Dr. Dr. Braunsteiner: Das lässt sich so einfach und pauschal nicht sagen, da haben viele Kollegen ganz eigene Vorstellungen. Ich selbst habe immer wiedergeschaut, nicht stehen zu bleiben. Das gilt ebenso für den Einsatz modernster Technik, wie auch die eigene Weiterbildung und das ständige Erwerben neuer Fähigkeiten. Darüber hinaus bemühe ich mich um eine klare Kommunikation mit dem Patienten auf Augenhöhe.

Sie selbst haben zahlreiche Titel und Qualifikationen erworben. Hat man dazu überhaupt die Zeit?

Braunsteiner: Die muss man sich nehmen. Ich selbst halte es für einen ungeheuren Vorteil, vielschichtig aufgestellt zu sein, und den Patienten nicht von Spezialisten zu Spezialisten schicken zu müssen. Ein Ansprechpartner, eine Vertrauensperson, eine Verantwortlichkeit: Meine Patienten schätzen das.

Implantate - Zahnersatz vom Spezialisten für Implantologie

Wie setzt sich ihr Profil zusammen?

Braunsteiner: Meine Patienten erwarten von mir natürlich Kenntnisse in der gesamten Zahnheilkunde. Darüber hinaus habe ich mich verstärkt mit der Implantologie, also dem Einsetzen von Befestigungen für den Zahnersatz in den Kiefer, beschäftigt. Hierzu habe ich 2004 den Titel ,Europäischer Spezialist der Implantologie’ erworben und lehre dazu periodisch an der Universität Sevilla. Außerdem verfüge ich u.a. über Zertifizierungen für Ästhetik(MSc) und Parodontologie.

Und wie sieht es mit dem Stand der Medizintechnik in ihrer Praxis aus?

Braunsteiner: Interessant sind die technischen Hilfsmittel, die die Behandlung präzisieren und das Verständnis des Patienten erleichtern.“

Ein Ansprechpartner für alle Leistungen - Welche Systeme setzen sie ein?

Braunsteiner: Die Digitale Volumentomographie ist ein dreidimensionales Röntgensystem, mit dem man haarfein die spezifischen Gegebenheiten im Kiefer des Patienten aufnehmen kann. Dies ermöglicht eine genau abgestimmte Behandlung. Ich bekomme damit eine bestechende Bildqualität mit nur zehn Prozent der Strahlenbelastung eines üblichen Computertomographen . So etwas gibt es nur in der Zahnmedizin. Außerdem hilft es bei der Information für den Patienten.

Wie wird die vorgenommen?

Braunsteiner: Natürlich in erster Linie durch mich (lacht). Aber Spaß beiseite: In allen Behandlungsräumen hängen Großbildschirme, die Teil eines digitalen Patienten-Informationssystems sind. Auf diese Bildschirme kann ich alles Mögliche einspielen, etwa die Bilder der Volumentomographie, aber auch beispielhafte Filme. So ist es für den Patienten weder ein Geheimnis, was passiert, noch muss er dafür große Vorstellungsleistungen aufbringen. Als Arzt habe ich für mich den Anspruch, komplexe Dinge einfach erklären zu können. Und dabei ist ebendas Informationssystem ein gutes Werkzeug. Mehr aber auch nicht, die Ansprache muss ich selbst finden.

Und die bleibt für sie das Wichtigste?

Braunsteiner: Neben dem fachlichen Know-How definitiv. Ein Zahnarzt ist eben nicht nur Dienstleister, sondern nimmt auch eine Vertrauensstellung ein. Und die muss man sich jeden Tag neu erarbeiten. Natürlich bringe auch ich meine Patienten nicht dazu, sich auf eine Behandlung zu freuen. Aber sie sollen sich sicher fühlen und ohne Angst zu mir kommen.

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Dr. Dr. Jürgen Braunsteiner
Profesor invitado der Universität Sevilla

Rüttenscheider Str. 143
45130 Essen

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Terminvereinbarung nur persönlich oder telefonisch möglich

Email: info@dr-braunsteiner.de

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