Forscher entdecken mutiertes Gen als Ursache für Schuppenflechte

Die Schuppenflechte zeichnet sich trockene, roten Flecken aus, die mit silbernen Schuppen bedeckt sind.
Die Schuppenflechte zeichnet sich trockene, roten Flecken aus, die mit silbernen Schuppen bedeckt sind.
Foto: Getty
US-amerikanische Forscher haben ein Gen gefunden, dessen Mutation zu der häufigsten Form der Schuppenflechte führt, der Plaque-Psoriasis. Von der Entdeckung des Gens erhoffen sich die Wissenschafter nun neue Therapieformen gegen die juckende Hauterkrankung.

Washington. Möglicherweise kann eine Entdeckung amerikanischer Wissenschaftler zu neuen Therapieformen gegen Schuppenflechte führen. Die schmerzhafte und stark juckende Hautkrankheit, auch Psoriasis genannt, zeichnet sich durch trockene, erhabene, rote Flecken, die mit silbernen Schuppen bedeckt sind, aus. Ursache, so fanden die US-Forscher von der Washington University School of Medicine heraus, ist die seltene Veränderungen des CARD14-Gens.

Dessen Mutation führt offenbar zu der häufigsten Form der Schuppenflechte, der Plaque-Psoriasis. Bei einem DNA-Vergleich von 6000 Personen mit Schuppenflechte und 4000 Gesunden fanden die Forscher neben der Mutation des CARD14-Gens bei den Betroffenen weitere Gen-Mutationen, die die Psoriasis offenbar verursachen. (mp)

 
 

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