Deutlich weniger Herztote in Deutschland

Neue Behandlungsmethoden in der Kardiologie führen zu weniger Herztoten in Deutschland.
Neue Behandlungsmethoden in der Kardiologie führen zu weniger Herztoten in Deutschland.
Foto: Getty
In Deutschland sterben weniger Menschen an einem Herzinfarkt oder Herzinsuffizienz. Seit Ende der 90er Jahre verzeichnet die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie einen deutlichen Rückgang der Sterblichkeit bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Als Ursache vermuten Experten bessere Behandlungsmethoden bei Herzkrankheiten.

Hamburg. In Deutschland gibt es immer weniger Herztote. Seit Ende der 90er Jahre sank die Sterblichkeit bei akutem Herzinfarkt und infolge von Durchblutungsstörungen des Herzmuskels um rund 20 Prozent, wie die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DHK) am Donnerstag anlässlich ihrer Herbsttagung in Hamburg mitteilte.

So starben 1998 noch 76.000 Menschen an Herzinfarkten. Das waren 8,9 Prozent aller Todesfälle. 2010 starben noch 55.500 Menschen am Herzinfarkt, was einem Anteil von 6,5 Prozent entsprach. Während Männer deutlich häufiger als Frauen an einem Infarkt sterben, ist bei Frauen häufiger eine Herzinsuffizienz, also eine Herzschwäche, die Todesursache.

Den generellen Rückgang der Sterblichkeit bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen Experten vor allem auf neue Behandlungsmethoden in der Kardiologie und Herzchirurgie zurück. (AFP)

 
 

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