BUND rät Verbrauchern weiterhin von Deos mit Aluminium ab

Von der Verwendung von Deos mit Aluminium wird abgeraten.
Von der Verwendung von Deos mit Aluminium wird abgeraten.
Foto: Getty
Verbrauchern wird von der Verwendung von Deos mit Aluminiumsalzen abgeraten. Vor allem stehen die Deos laut der Naturschutzorganisation BUND im Verdacht Brustkrebs zu fördern. Gerade nach der Achselrasur sollte darauf verzichtet werden. Aluminium konnte so in größeren Mengen in den Körper gelangen.

Berlin. Deos enthalten oft Aluminium. Laut der Naturschutzorganisation BUND stehen die Aluminiumsalze im Verdacht, die Entstehung von Alzheimer und Brustkrebs zu fördern. Sie rät daher von der Verwendung ab. Ausreichend Beweise für die schädliche Wirkung gibt es bislang nicht. Das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) hatte im Februar aber bekanntgegeben, dass die menschliche Haut unter anderem durch Deos deutlich mehr Aluminium aufnimmt, als es EU-Vorgaben entspricht.

Der BUND empfiehlt, beim Kauf darauf zu achten, ob "Aluminium Chlorohydrate" als Bestandteil aufgelistet ist - bei vielen Antitranspiranten sei das der Fall. Gerade nach der Achselrasur sollten Verbraucher auf solche Deos verzichten, denn dann können größere Mengen an Aluminium über kleinste Hautverletzungen in den Körper gelangen.

Aluminiumgehalt geringer als angenommen

Laut einem Test der Stiftung Warentest ist der Aluminiumgehalt in vielen Deosprays allerdings geringer als vielfach angenommen. Laut den Prüfern kam keines der 24 getesteten Produkte über den Wert von 7,4 Prozent. Das BfR sei bislang davon ausgegangen, dass der Wert üblicherweise bei 20 Prozent liege, hieß es in der Zeitschrift "test" (Ausgabe 6/2014). (dpa)

 
 

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